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#AktionswocheWissenschaft

Demonstration vor der Sächsischen Staatskanzlei

Um für bessere Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft, mehr Dauerstellen und einen eigenen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte zu demonstrieren, versammeln sich heute um 14 Uhr in Dresden Studentische und Wissenschaftliche Hilfskräfte, Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und weitere Hochschulbeschäftigte vor der Sächsischen Staatskanzlei.

Die Kundgebung findet im Rahmen der bundesweiten #AktionswocheWissenschaft statt, die von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit einem Bündnis aus weiteren Gewerkschaften, Beschäftigten- und Studierendenvertretungen organisiert wird.

 

Claudia Köpernick, Stellvertretende Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW in Sachsen: „Verlässliche Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung sind für Studium, Hochschullehre und Forschung unerlässlich. Nach wie vor arbeitet ein Großteil der Beschäftigten an sächsischen Hochschulen prekär. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hangeln sich von Befristung zu Befristung ihrer Verträge und leben in einer permanenten Unsicherheit. Hinzu kommt, dass für Studentische und Wissenschaftliche Hilfskräfte kein Tarifvertrag gilt, weshalb sie häufig nicht mehr als den Mindestlohn verdienen. Der Sächsische Finanzminister Hartmut Vorjohann ist dafür mitverantwortlich, verweigert aber bislang jede Kommunikation. Daher ziehen die Demonstrierenden heute auch vor sein Haus.“

 

Weitere Aktionen im Rahmen der #AktionswocheWissenschaft wird es in Sachsen am Mittwoch dieser Woche (14. Juni) in Leipzig geben. Dort findet ab 12:30 Uhr auf dem Campus der Universität eine kreative Protestkundgebung statt.

Kontakt
Matthes Blank
Pressesprecher / Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Adresse Nonnenstr. 58
04229 Leipzig
Mobil:  0173 3927918