GEW Sachsen
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CoronaGEW fordert entschlossenes Handeln für sichere Bildungsangebote

Angesichts dramatisch steigender Corona-Fallzahlen in den Kitas und Schulen fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen von der Politik sofort ein entschlossenes Gegensteuern. Um die von allen gewünschten kontinuierlichen Bildungsangebote sicherzustellen, sind weitere einschränkende Maßnahmen in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zwingend erforderlich.

12.11.2021

Uschi Kruse, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft: „Wir erhalten täglich Hilferufe aus den Schulen und Kitas. Vielerorts wird erneut erlebt, wie die Gesundheitsämter kapitulieren müssen. Der starke Anstieg der Schulschließungen aufgrund von Corona-Infektionen macht einmal mehr deutlich: Angesichts der niedrigen Impfquote in unserem Bundesland können wir nicht alles gleichzeitig haben. Wer offene Bildungseinrichtungen möchte, muss an anderer Stelle konsequent handeln, weil sonst das Virus die Einrichtungen in diesem Herbst und Winter immer wieder und immer stärker schließt.”

Um zu verhindern, dass die Kinder und Jugendliche wieder die Leidtragenden sind, muss das Infektionsgeschehen in der Gesamtbevölkerung dringend reduziert werden. Politische Appelle und diverse Empfehlungen für Betriebe reichen dafür nicht mehr aus. Zudem muss schnell entschieden werden, ob das Wiederaufleben beliebter Veranstaltungen in diesem Jahr wirklich unverzichtbarer ist als verlässliche Bildungsangebote.

Uschi Kruse: „Die Sorgen wachsen, dass wiederum Notdienste erforderlich werden, Schulen erneut in Homeschooling schlittern, Schülerinnen und Schüler abermals verloren gehen und die Beschäftigten wieder deutlich überlastet werden. Es wird höchste Zeit gesellschaftliche Prioritäten zu setzen aber auch durch Verbesserungen beim Schülertransport oder durch den Einsatz von Luftfiltern mehr Sicherheit herzustellen.”