GEW Sachsen
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Struktur der schulischen Personalräte

Die Personalvertretung im Lehrerbereich findet in Sachsen auf drei Ebenen statt (blaue Striche). 

  • Lehrerpersonalrat der Schule (LPR, oft auch örtlicher Personalrat – ÖPR – genannt): Auf lokaler Ebene sollen Schulleiter und Personalrat zum Wohle der Beschäftigten und zur Erfüllung der der dienstlichen Aufgaben vertrauensvoll zusammen arbeiten. 
  • Lehrer-Bezirkspersonalrat (LBPR): Auf der Ebene der Standorte des LaSuB werden zwischen der Leitung und dem LBPR insbesondere die Personalangelegenheiten (Einstellung, Eingruppierung, Versetzung, Abordnung, Kündigung, …) und die in dieser Region schulartübergreifenden Dinge besprochen und entschieden.
  • Lehrer-Hauptpersonalrat (LHPR): Auf Landesebene geht es in der Zusammenarbeit zwischen SMK und LHPR um landesweit übergreifende Themen wie Einstellungs- oder Beurteilungsverfahren, beabsichtigte Verwaltungsvorschriften oder Dienstvereinbarungen, also Dinge, die von landesweiter Bedeutung sind und in den Standorten des LaSuB nicht entschieden werden.

Deshalb gibt es 2021 im Juni (immer nach 5 Jahren) auch zeitgleich drei Wahlen auf diesen drei Ebenen.

Während es auf staatlicher Seite eine Unterordnung (Weisungsrecht) von Stufe zu Stufe gibt (rote Pfeile), ist die Zusammenarbeit auf der Personalratsseite von gegenseitiger Information und Unterstützung geprägt (grüne Pfeile). Bsp.: Eine Schulleitung kann eine Anweisung vom LaSuB erhalten, ein LPR einer Schule jedoch vom LBPR nicht. Die Personalräte sind in ihrer Arbeit völlig autonom, helfen und beraten sich gegenseitig aber. Auch Gewerkschaften haben Möglichkeiten, Personalräte zu unterstützen.