GEW Sachsen
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Grundschulen

Die GEW Sachsen ist für die Beschäftigten an Grundschulen ein starker Rückhalt. Das sind unsere Themen, das nehmen wir uns vor und das haben wir schon erreicht.

...dass Sie sich entschlossen haben, Grundschullehrer*in in Sachsen zu werden!

JA13! Grundschullehrer*innen verdienen jetzt mehr, denn ...

  • ... sie helfen Kindern, die Welt zu verstehen
  • ... sie haben eine lange wissenschaftliche Ausbildung
  • ... sie arbeiten kindbezogen und theoretisch fundiert
  • ... sie bilden Persönlichkeiten
  • ... sie wecken die Freude am Lernen
  • … sie legen den Grundstein für die gesamte weitere Schullaufbahn
  • ... sie stoßen pädagogische Reformen an
  • ... sie werden bundesweit gebraucht
  • ... sie setzen Inklusion um
  • ... alles beginnt mit guter Bildung!

Starker Rückhalt ...

Mehr Zeit für ...

  • Klassenleitung
  • individuelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen
  • Konzept-Entwicklung
  • Fort- und Weiterbildung
  • Kooperation
  • Differenzierung
  • Beratung
  • Teambesprechungen
  • Elterngespräche
  • Schulleitung
  • den Ausgleich zusätzlicher Aufgaben
  • Diagnostik
  • Erfahrungsaustausch
  • Praktikumsbegleitung
  • Unterstützung nicht ausgebildeter Lehrkräfte
  • Korrekturen und Prüfungen
  • Gemeinsamkeiten im Kollegium
  • Absprachen mit Ausbildungsbetrieben

und für das ganz persönliche Leben.

Die dafür notwendigen Haushaltsentscheidungen des Landtages sind die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre!

 
  • Arbeits- und Lernbedingungen verbessern
  • Bedarf decken und Beschäftigte entlasten
  • Gute Arbeit unterstützen
 

Das haben wir erreicht

Der Lehrerberuf in Sachsen ist, auch durch das Engagement der GEW Sachsen, attraktiver geworden. Die Assistenzprogramme wurden deutlich erweitert. Der Nutzen von Schulsozialarbeiter*innen, Schulverwaltungsassistent*innen, Schulassistent*innen, Sprach- und Integrationsmittler*innen ist für alle Beteiligten offensichtlich. Durch Zulagen ist es gelungen, ältere Beschäftigte zu halten. Jede Mehrarbeitsstunde wird vergütet und den Angriff auf die Streichung der Altersermäßigungen haben wir abgewehrt.

Dafür setzen wir uns ein

Die Personalausstattung der Schulen bleibt weit hinter den Erfordernissen zurück. Der Fachkräftemangel führt zu deutlichen Belastungen. Die Verantwortung für die Bewältigung steigender Herausforderungen wird einseitig auf die Lehrkräfte übertragen.

Deshalb kämpfen wir für mehr Stellen 

  • zur Bewältigung der steigenden Schülerzahlen,
  • für die umfassende Absicherung des Grundbereichs und die vollständige Ausreichung des Ergänzungsbereichs,
  • für die Realisierung einer Klassenleiterstunde und die Abgeltung von Sonderaufgaben,
  • für die Entlastungen der Schulleitungen
  • für Assistenzkräfte und Schulpsycholog*innen.

Die Assistenzprogramme müssen über 2023 hinaus verstetigt und ausgeweitet werden. Die Arbeitsverträge der Assistenzkräfte sind zu entfristen.

Das werden wir konkret dafür tun

Für verbesserte Arbeits- und Lernbedingungen ist die Bereitstellung der entsprechenden Stellen und finanziellen Mittel im Landeshaushalt unabdingbar. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an den politischen Diskussionen. Im Lehrerhauptpersonalrat nutzen wir unsere Beteiligungsrechte, um die Haushaltsanforderungen des SMK zu beeinflussen. 
Wir überwachen in den Bezirkspersonalräten die Stellenbesetzung und achten auf die exakte Umsetzung von Festlegungen. Wir machen Personalprobleme deutlich und fordern öffentlich couragiert ihre Lösung.

Sie haben auch Ideen, was die Landesregierung unternehmen könnte? Ihren Vorschlag nehmen wir gerne auf. Einfach eine E-Mail schreiben:  kontakt(at)gew-sachsen(dot)de           

 
  • Arbeit darf nicht krank machen
  • Beschäftigte haben ein Recht auf gesunde Arbeitsbedingungen
  • Lärm, schlechte Luft, Überlastungen oder psychische Gefährdung muss niemand hinnehmen.
 

Das haben wir geleistet

Der Gesundheitsschutz ist nicht mehr Nebensache. Beschäftigte können sich vor Mobbing oder Überlastungen besser schützen. Das Eingliederungsmanagement nach längerer Erkrankung und das Gesundheitsmanagement sind geregelt. Unser jährlicher Gesundheitstag hilft Personalrät*innen und in der Pandemie setzen wir uns hartnäckig für die Beschäftigten ein. 

Das wollen wir erreichen

Der Einsatz für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen und die Minimierung von Risiken gehört zu den gesetzlichen Aufgaben von Personalrät*innen. In den kommenden 5 Jahren treten wir vor allem ein für 

  • Maßnahmen zur Senkung des Krankenstandes,
  • Unterstützungsangebote bei hoher psychischer Belastung,
  • Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt,
  • Verbesserung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM),
  • Verhinderung der Entgrenzung von Arbeitszeit,
  • Maßnahmen zur Lärmreduzierung  und zur Verbesserung der Luftqualität,
  • Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch Arbeitgeber.

Das können wir

Kolleginnen und Kollegen zu beraten und bei Dienststellenleitungen auf die Lösung von gesundheitlichen Problemen zu drängen, gehört zu unserem Handwerkszeug. Wir geben nicht klein bei und sind bei neuen Fragen schnell kompetent. Wir kämpfen engagiert für die finanziellen Mittel, die für den Gesundheitsschutz erforderlich sind.  

Weitere Ideen für gesunde Schule? Gern! 
Einfach eine E-Mail an gesundheitsschutz(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich an Ihrer Schule für mehr Gesundheit einsetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Familiäre Bedingungen aller Generationen respektieren
  • Erfahrungen erhalten und Wissen weitergeben
  • Gutes Ankommen und würdevolles Ausscheiden organisieren 
 

Das Problem

Die Altersstruktur an den sächsischen Schulen ist unausgewogen. Junge Kolleginnen und Kollegen fehlen und die Gruppe der 40- bis 50-jährigen ist klein. Für die ältere Generation ist es kaum möglich, Aufgaben schrittweise zu übergeben. Die Nachbesetzung von Leitungsstellen wird immer schwieriger und trotz des Lehrermangels verlassen 9 von 10 der Lehrkräfte, die älter als 63 Jahre sind, den Schuldienst vor Erreichen der Regelaltersgrenze. 

Das wollen wir erreichen

In den kommenden 5 Jahren treten wir dafür ein, dass ...

  • Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen gleichermaßen berücksichtigt werden,
  • neue Ideen und langjährige Erfahrungen sich gegenseitig ergänzen,
  • der unterschiedliche Status nicht zu einem Generationenkonflikt führt,
  • sich die Bedingungen für alternsgerechtes Arbeiten verbessern,
  • Leitungspositionen geteilt oder in Teilzeit ausgeübt werden können. 

Das tun wir dafür konkret

Wir beraten und unterstützen Beschäftigte aller Generationen und bieten Schulungen zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Wir ergreifen Initiativen und setzen uns für eine Veränderung des Personalvertretungsgesetzes ein, damit das SMK endlich gezwungen werden kann, geeignete Maßnahmen für den Generationenwechsel in einem Personalentwicklungskonzept festzulegen. 

Weitere Ideen für den Generationenwechsel in der Schule? Gern! Einfach eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinandersetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Abordnungen müssen reduziert werden
  • Personalentscheidungen brauchen Transparenz
  • Wertschätzung ist eine Selbstverständlichkeit
 

Die Situation

In Sachsen ist ca. jede sechste Lehrkraft an mehr als einer Schule eingesetzt. 
Das bedeutet erschwerte Arbeitsbedingungen und oftmals ist die Auswahl kaum nachvollziehbar. Versetzungen gestalten sich schwierig und bei Einstellungen fehlt die notwendige Transparenz.

Unsere Ziele

Wir wollen, dass der wertschätzende Umgang mit den Beschäftigten an den Schulen selbstverständlich wird. Die persönliche Situation muss stärker Berücksichtigung finden und mehr Kontinuität ist durch die verbesserte personelle Ausstattung der Schulen zu gewährleisten.

In den kommenden 5 Jahren treten wir vor allem ein für

  • die angemessene Berücksichtigung der persönlichen und familiären Situation bei Personalmaßnahmen,
  • die deutliche Senkung der Zahl der Abordnungen und die Verbesserung der Bedingungen,
  • die zügige Umsetzung insbesondere familienbedingter Versetzungen,
  • ein faires Einstellungsverfahren, das Bewerberinnen und Bewerbern entgegenkommt.

Das unternehmen wir konkret

Wir machen auf die bestehenden Personalprobleme öffentlich aufmerksam und nehmen auf Entscheidungen zu Haushalts- und Stellenplänen politisch Einfluss. Wir engagieren uns für ein zeitgemäßes Personalvertretungsgesetz, das die Mitbestimmung von Personalrät*innen endlich garantiert. Wir überwachen Maßnahmen in den Bezirkspersonalräten und beraten Kolleginnen und Kollegen kompetent. Im Hauptpersonalrat verbessern wir u. a. die Einstellungsvorschriften.

Weitere Ideen für gute Personalpolitik? Gern! Einfach eine E-Mail an: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich an Ihrer Schule für mehr Gesundheit einsetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Ungleiches muss ungleich behandelt werden = Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen müssen auch eine besondere Unterstützung erhalten.
  • Der Lehrermangel darf an Schulen in benachteiligten Stadtvierteln nicht zu zusätzlichen Belastungen der Kollegien führen.
  • Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen soll nicht davon abhängen, in welchem Stadtteil sie leben.
 

Die Situation

In Stadtvierteln mit günstigen Mieten ist die Erwerbslosigkeit, der Anteil der Alleinerziehenden oder der geflüchteten Familien deutlich höher als in anderen Wohnquartieren. Die Schulen in diesen Gebieten müssen sich nicht nur verstärkt mit Sprachförderung, Differenzierung und Inklusion befassen. Der gemeinsame Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf wird vielerorts zu einer großen Belastung, da die notwendigen Bedingungen nicht gegeben sind. Lehrkräfte müssen zudem viele zusätzliche Aufgaben neben dem Unterricht erfüllen. Benachteiligte Standorte werden von Lehramtsabsolvent*innen wegen der prekären Arbeitsbedingungen oft gemieden.
                     
Das wollen wir erreichen

  • Die Einführung eines schulscharfen Mehrbedarfsindex zur gerechten Steuerung von Ressourcen,
  • Zusätzliches Personal für die Senkung von Klassenfrequenzen, für individuelle Förderung, präventive Elternarbeit, für Sonderaufgaben und Absprachen,
  • Erhöhung der Stundenzuweisung für die Förderung der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf,
  • Die verstärkte Gewinnung von qualifizierten Lehrkräften für „unbeliebte“ Schulstandorte,
  • Verlässliche Arbeit in multiprofessionellen Teams sowie gezielte Fortbildungsangebote.         

Das tun wir dafür

Wir werden weiterhin auf die Anerkennung von besonderen Problemlagen drängen und uns für ein angepasstes Einstellungsverfahren stark machen. Auf politischer Ebene werden wir uns aktiv in die Diskussion des im Koalitionsvertrag angestrebten Sozialindex und für die angemessene Ausstattung der Schulen einbringen.

Weitere Ideen für den Umgang mit Herausforderungen? Einfach eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder mitdiskutieren? Gern!

 
  • Digitalisierung darf kein Selbstzweck werden
  • Beschäftigte brauchen Unterstützung und Rechtssicherheit
  • Digitalisierung darf nicht zur Entgrenzung der Arbeitszeit führen
 

Das kommt auf uns zu

Digitale Unterrichtsformen mit ihren Möglichkeiten und Problemen haben an Bedeutung gewonnen. Digitales Lernen und digitale Kommunikation werden uns auch nach der Pandemie weiterhin vor Herausforderungen stellen.

Das wollen wir erreichen

Wir wollen, dass

  • Beschäftigte vor Arbeitsverdichtung und Entgrenzung der Arbeitszeit geschützt werden,
  • Lehrkräfte selbst entscheiden können, in welchem Umfang sie digitale Lehr- und Lernmittel nutzen,
  • ausreichend Zeit und Freiräume für die Fort- und Weiterbildung zur Verfügung stehen,
  • Persönlichkeitsrechte durch verbindliche und nachvollziehbare Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht geschützt werden.

Wir wollen stabiles W-LAN an jeder Schule, Dienstrechner sowie gute Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und die Unterstützung jeder Einrichtung durch Spezialisten für Netzwerkpflege und IT-Management. 

Das tun wir dafür konkret

Wir werden unsere Mitbestimmungsrechte nutzen und Rahmenregelungen für digitales Arbeiten auf der Ebene des Kultusministeriums durchsetzen sowie Vereinbarungen vor Ort unterstützen. Wir beraten Kolleginnen und Kollegen, bieten Schulungen an und bringen uns aktiv in das GEW-Bundesforum „Bildung in der digitalen Welt“ ein.

Sie haben Ideen für Schule in der digitalen Welt? Wir hören Ihnen zu!

Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinander setzen? Senden Sie eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de
Wir unterstützen Sie!

Die Situation

An den meisten sächsischen Schulen sind Ganztagsangebote selbstverständlich. 
Der überwiegende Teil findet offen, d. h., nach dem Unterricht statt. Teilweise gebundene Ganztagsangebote, bei denen für einen Teil der Schülerschaft ein verpflichtendes Angebot bereitgestellt wird, werden deutlich seltener realisiert. Nur wenige Einrichtungen haben sich für die „voll gebundene/rhythmisierte“ Form entschieden, bei der alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend an den ganztägigen Angeboten der Schule teilnehmen und die Tagesstruktur angepasst ist. 

Der Plan

In ihrem Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien zum Ziel gesetzt,

  • die Ganztagsförderung auszubauen, sodass jede Schule ein Ganztagsangebot vorhalten kann,
  • die Schülerbeförderung auszuweiten,
  • die Einbeziehung externer Partner*innen weiter zu stärken, 
  • an der Grundschule Ganztagsangebote und Hort besser miteinander zu verzahnen, 
  • zusätzliche Anreize zu setzen, sodass sich bis zum Schuljahr 2024/25 jede vierte Grundschule und jede fünfte weiterführende Schule für einen rhythmisierten Ganztag entscheidet. 

Wir setzen uns ein für

  • das Recht der Beschäftigten, über die Form der Ganztagsangebote entscheiden zu können,
  • die Schaffung angemessener personeller Ressourcen,
  • verlässliche Kooperationsstrukturen zwischen der Schule und den Betreuungsangeboten,
  • feste Kooperationszeiten und -strukturen, die in der Arbeitszeit der Lehrkräfte und sozialpädagogischen Fachkräfte verankert sind,
  • gemeinsame schulinterne Fortbildungen,
  • die Umsetzung des Fachkräftegebotes,
  • geeignete Räume für Kinder und Jugendliche sowie für das pädagogische Personal.

Sie haben auch Ideen, was die Landesregierung unternehmen könnte? Ihren Vorschlag nehmen wir gerne auf. 

Sie wollen mitdiskutieren? Gern! Einfach eine E-Mail schreiben an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst sollten einen eigenen Personalrat haben. Mit diesem gäbe es klare Rechte zur Beteiligung und Mitsprache über Struktur und Inhalte des Vorbereitungsdienstes. Mit einem eigenen Personalrat ließen sich viele Probleme während dieser entscheidenden Phase in der Lehrerausbildung direkt mit dem LaSuB lösen. Deshalb kämpft die GEW Sachsen für eine Verankerung im Sächsischen Personalvertretungsgesetz.

Solange die gesetzliche Regelung noch nicht geändert ist, vertreten die Lehrer-Bezirkspersonalräte (LBPR) und der Lehrer-Hauptpersonalrat (LHPR) die Interessen der Referendarinnen und Referendare. 

Die GEW Sachsen hat erkämpft

  • eine bessere Bezahlung im Vorbereitungsdienst, Zuschläge für den ländlichen Raum, Vergütung von freiwilligen Überstunden und Erstattung des Großteils der Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte,
  • digitale Seminartage, insbesondere in der Pandemie und Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen,
  • den Vorbereitungsdienst auch in Teilzeit absolvieren zu können,
  • gleiche Bezahlung für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer.

Die GEW Sachsen organisiert

  • regelmäßige Inforunden, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Vorbereitungsdienst, zur Verbeamtung und aktuellen Themen,
  • kostenfreie Schulrechtsworkshops und Beratungen zu Versicherungen mit der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die GEW Sachsen setzt sich politisch und in den Personalräten ein für

  • eine bessere Betreuung, mehr Zeit, weniger Abhängigkeit,
  • stärkere Verknüpfung von Studium und Vorbereitungsdienst,
  • einen problemlosen Wechsel der Ausbildungsschule,
  • objektive und transparente Benotungen sowie wertschätzende Kommunikation, 
  • eine unabhängige Beratungsstelle zur Klärung von Problemen im Vorbereitungsdienst, 
  • das Job-Ticket und die vollständige Erstattung der Fahrkosten,
  • die Bereitstellung von Kita-Plätzen.
 
  • Transparente Wege in den Schuldienst
  • Verlässliche Qualifizierungswege und klare Einkommensperspektiven
  • Wertschätzung und Weiterentwicklung von beruflichen Kompetenzen
 

Auf dem Weg

Die GEW Sachsen hat auch durch ihre Arbeit in den Personalräten erreicht, dass der Seiteneinstieg mit einer dreimonatigen Qualifizierung ohne Unterrichtsverpflichtung startet. Die Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren ist besser geregelt und in der Qualifizierungsverordnung sind.

Unser Ziel

Die GEW setzt sich in den Lehrer-Bezirkspersonalräten und im Lehrer-Hauptpersonalrat ein für

  • eine qualitativ hohe wissenschaftliche und vollständig qualifizierende Weiterbildung,
  • Transparenz und Sicherheit für den neuen beruflichen Zukunftsweg,
  • zeitnahe Zulassung zur Weiterqualifizierung und zum Vorbereitungsdienst,
  • Stärkung der Kollegien,
  • Respekt für die hohe Doppelbelastung von berufsbegleitender Weiterbildung,
  • bessere Balance von Arbeit, Weiterbildung und sehr oft auch Familie,
  • Gleichstellung nach vollständiger Qualifizierung mit grundständig ausgebildeten Lehrkräften, 
  • unbefristete Einstellung und Zugänge in die Verbeamtung, falls gewünscht,
  • bundesweite Lehrbefähigungen, die nicht allein auf ein Bundesland begrenzt sind.

Der Einsatz von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern muss so erfolgen, dass die Einzelschule durch die berufsbegleitende Weiterbildung nicht überlastet wird. Wir wollen eine durchgehende Betreuung und Ansprechbarkeit von Seiten des Landesamtes für Schule und Bildung (LASuB) und Kultusministerium (SMK).

Wir wollen das erreichen durch

  • kompetente und engagierte Interessenvertretung, 
  • individuelle Beratung und Rechtsschutz,
  • die Projektgruppe Seiteneinstieg, in der Probleme kollektiv angegangen werden können,
  • regelmäßige Inforunden, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Seiteneinstieg.

Weitere Ideen für besseren Seiteneinstieg? Wir freuen uns! 
E-Mail: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de
Sie wollen informiert werden oder mitmachen? Gern!

Unsere Spitzenkandidat*innen für die Grundschule

Lehrer-Hauptpersonalrat

Cornelia Ramm
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 1

„Bei meiner Personalratstätigkeit liegen mir die ehrlich gemeinte Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen an den Schulen besonders am Herzen. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen.“

Daniel Hoffmann
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 2

„Ich bin Grundschullehrer mit einem großen Ohr für meine Kolleg*innen. Wenn es mal Stress mit der Schulleitung gibt, stelle ich mich gern moderativ an deine Seite. Die Digitalisierung des Grundschulbereichs, seine Chancen und Grenzen sind mein Steckenpferd. Hier will ich was erreichen und entwickeln.“

Juri Haas
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 3

„Ich setze mich für gute Arbeitsbedingungen ein. Mir liegt am Herzen, dass Lehrkräfte in Sachsen auch in Krisen auf Augenhöhe behandelt werden. Meine Schwerpunkte werden der Gesundheitsschutz, Schulen in kritischer Lage und die Weiterbildung sein.“

Ute Britschka
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 1

„Ich sehe mich als Interessenvertreter in der Zusammenarbeit der Lehrerschaft, mit den Vertretern in der Bildungspolitik. Ich möchte dazu beitragen, dass der Lehr -und Bildungsprozess unter anderem durch die Verbesserung der Personalressourcen optimiert wird.“

Volker Hübner
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 2

„Ich möchte mich für die Verbesserung des Gesundheits-und Arbeitsschutzes einsetzen sowie bei der  Mitbestimmung bei Abordnungen  und Versetzungen. Weiterhin ist es wichtig, die Einhaltung der geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarung  zu überwachen.“

André Reichelt
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 3

„Ich möchte örtliche Personalräte in ihrer Arbeit unterstützen und beraten. An den Schulen wird mehr Personal benötigt. Da sollten auch gut qualifizierte Seiteneinsteiger weiterhin ein Thema sein.“

Jeanette Möbius
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 1

Vorstellungsvideo (Youtube)

„Ein Kernthema meiner Arbeit ist die Gesundheitsfürsorge mit angemessener Arbeitsbelastung und Arbeitsatmosphäre für alle Beschäftigten. Außerdem setze ich mich dafür ein, dass die besondere Situation von Lehrerinnen und Lehrern, die gleichzeitig Eltern sind, beachtet und anerkannt wird.“

Karin Zahn
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 2

Vorstellungsvideo (Youtube)

„In meiner Personalratstätigkeit setze ich mich dafür ein, die Interessen der Kollegen gegenüber dem Arbeitgeber zu vertreten. Besonders am Herzen liegt mir, den Kollegen bei personalrechtlichen Fragen und Problemen zur Seite zu stehen. Spezialisiert habe ich mich auf das Thema Rente bzw. Auflösungsvertrag.“

Petra Seidel
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 3

„Als Schulleiterin im Personalrat sehe ich eine wichtige Aufgabe darin, Ansprechpartner für Lehrer*innen, besonders aber auch für meine Leitungskolleg*innen, zu sein. Ich werde mich deshalb auch in der neuen Wahlperiode bemühen, zeitnah Probleme zu bearbeiten, zu lösen oder mit fundierte Auskünfte zu erteilen.“

Gerd Apelt
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 1

„Meine  Erfahrungen zeigen, dass viele Probleme an den Schulen bei mehr Transparenz und Kommunikation auf Augenhöhe vermeidbar wären. Nach wie vor ist die Personalsituation an den Schulen angespannt. Eine Kultur des gegenseitigen Gebens und Nehmens kann helfen, schwierige Situationen zu meistern.“

Heike Schreiner
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 2

„Als Personalrat möchte ich die örtlichen Personalräte in der Zusammenarbeit mit den Schulleitungen beraten und unterstützen. Ich möchte sie stärken, ihre Rechte in der Schule wahrzunehmen.“

Robert Michel
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 3

„Wofür ich mich besonders einsetze: Für einen intensiven und fairen Austausch. Was liegt mir besonders am Herzen: Miteinander, statt gegeneinander. Spezialgebiet: Probleme aufspüren und strukturelle Änderungen anbahnen“

Ines Hartmann
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 1

„Die Bewahrung des Betriebsfriedens ist Voraussetzung für ein motivierendes Arbeitsklima. Wenn jede*r Beschäftigte wertschätzend behandelt wird, demokratische Entscheidungen getroffen und kollegial umgesetzt werden, gelingt die pädagogische Arbeit.“

Heike Kitzing
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 2

„Wir müssen allen Kindern, unabhängig vom sozialen Status, erfolgreiche Bildung ermöglichen. Dafür bedarf es mehr Personal, den nötigen Förderungen und Hilfen im Unterricht sowie mehr Zeit für individuelles Eingehen. Kinder sind es wert!“

Claudia Behrendt
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 3

„Im Personalrat möchte ich mich besonders dafür einsetzen, dass wieder mehr Augenmerk auf das Unterrichten gelegt werden kann und weniger Bürokratie und Organisation den Lehrer*innenalltag bestimmen! Außerdem will ich den Kolleg*innen in rechtlichen Fragen zur Seite stehen und ihnen durch meine Beratungen mehr Sicherheit im Schulalltag geben.“

Karlheinz Hübler
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 1

„Für mich ist es wichtig, Ratsuchenden zu helfen, Ansprechpartner der Kollegen zu sein und sie bei Problemlösungen zu unterstützen. Grundlage dafür sind sachliche Kommunikation, Vertrauen und ausgleichendes Wirken. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist der Arbeits- und Gesundheitsschutz.“

Michaela Wilhelm
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 2

Diana Reuther
Fachgruppe Grundschulen

Listenplatz 3

„Besonders wichtig ist mir ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander. Aus meiner Sicht muss die Schulassistenz fest verankert werden, da sie unter Beachtung der individuellen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler grundlegende Unterstützungsmöglichkeiten bietet.“