GEW Sachsen
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Förderschulen

Die GEW Sachsen ist für die Beschäftigten an Förderschulen ein starker Rückhalt. Das sind unsere Themen, das nehmen wir uns vor und das haben wir schon erreicht.

  • Lehrkräfte an den Förderschulen werden in der E13 bezahlt.
  • Nachteile beim Einkommen gegenüber anderen Bundesländern wurden abgebaut.
  • Tarifbeschäftigte Lehrkräfte erhalten eine Amtszulage.
  • Jede Überstunde wird vergütet.
  • Die Altersermäßigung wurde erhalten.
  • Schulsozialarbeit wird realisiert und ist im Schulgesetz geregelt.
  • dreimonatige Einstiegsqualifizierung und berufsbegleitende Weiterbildung beim Seiteneinstieg
  • Für Deutsch als Zweitsprache (DAZ) gibt es verlässliche Strukturen.
  • Schulassistent*innen unterstützen vor Ort.

Aber noch ist sehr viel offen!

Starker Rückhalt ...

Was haben wir in den vergangenen Jahren erreicht?

  • E 13 für Lehrer*inen unterer Klassen (LUK) an Förderschulen
  • Gewährung der Amtszulage E13
  • die Gleichstellung der Erzieher und FPL mit Lehrbefähigung mit den LUK
  • Unterrichtsverpflichtung von 25 Stunden für Fachlehrer im allgemeinbildenden Unterricht an Förderschulen zur geistigen Entwicklung
  • Pädagogische Fachkräfte im Unterricht (PFiU) sind den Lehrkräften in der unterrichtsfreien Zeit gleichgestellt
  • keine Anwesenheitspflichttage für Lehrkräfte und PFiU in den Schulferien
  • PFiU erhalten mehr Gehalt durch die neue S-Tabelle im TV-L
  • spätere, aber mehr „Altersabminderungsstunden“.

Welche „Baustellen“ wird es in den nächsten Jahren weiterhin geben?

  • keine ausreichenden personellen Ressourcen bei der sonderpädagogischen Begleitung von z.Z. 10.000 Inklusionsschülern an den Regelschulen,
  • oft lange Fahrtwege, um Inklusionsschüler zu betreuen, dabei neben dem damit verbundenem Zeitproblem, Probleme bei der Anerkennung triftiger Gründe und keine
  • Regelung bezüglich „Dienstfahrzeug“,
  • keine 100%ige Ausreichung des Grund- und Ergänzungsbereiches,
  • Diagnostik und Feststellungsverfahren neben voller Unterrichtsverpflichtung,
  • die Verfahren werden zu immer größeren Formular- und Bürokratiemonstern,
  • ausgebildete Sonderpädagogen werden zur Mangelware vor allem im ländlichen Raum,
  • Beschäftigte an Förderschulen haben den höchsten Krankenstand aller Schularten, der stetig weiter steigt.
  • Förderschulen sind oft Reparaturbetrieb für gesellschaftliches Versagen,
  • Lehrkräfte müssen mit einem sehr hohen Anteil sozial schwacher Familien umgehen.

Was wollen wir erreichen?

  • Stärkung der Örtlichen Personalräte (ÖPR) durch gezielte schulartspezifische Schulungen zu den Problemen vor Ort,
  • Schutz der Beschäftigten vor weiterer Arbeitsverdichtung und Entgrenzung von Arbeitszeit,
  • Berücksichtigung von Diagnostik bei der Unterrichtsverpflichtung,
  • der Druck und Stress bei Fertigstellung der Gutachten muss durch geänderte Organisation und Planung abgebaut werden,
  • die Gesundheit der Lehrkräfte muss in den Fokus gerückt werden – ein „Weiter so“ schadet dem ganzen System,
  • Anerkennung, dass Förderschulen keine Randschulart sind – durch ihre professionelle Arbeit sind sie Rettungsinseln für Schülerinnen und Schüler.

Mehr Zeit für ...

  • Klassenleitung
  • individuelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen
  • Konzept-Entwicklung
  • Fort- und Weiterbildung
  • Kooperation
  • Differenzierung
  • Beratung
  • Teambesprechungen
  • Elterngespräche
  • Schulleitung
  • den Ausgleich zusätzlicher Aufgaben
  • Diagnostik
  • Erfahrungsaustausch
  • Praktikumsbegleitung
  • Unterstützung nicht ausgebildeter Lehrkräfte
  • Korrekturen und Prüfungen
  • Gemeinsamkeiten im Kollegium
  • Absprachen mit Ausbildungsbetrieben

und für das ganz persönliche Leben.

Die dafür notwendigen Haushaltsentscheidungen des Landtages sind die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre!

 
  • Arbeits- und Lernbedingungen verbessern
  • Bedarf decken und Beschäftigte entlasten
  • Gute Arbeit unterstützen
 

Das haben wir erreicht

Der Lehrerberuf in Sachsen ist, auch durch das Engagement der GEW Sachsen, attraktiver geworden. Die Assistenzprogramme wurden deutlich erweitert. Der Nutzen von Schulsozialarbeiter*innen, Schulverwaltungsassistent*innen, Schulassistent*innen, Sprach- und Integrationsmittler*innen ist für alle Beteiligten offensichtlich. Durch Zulagen ist es gelungen, ältere Beschäftigte zu halten. Jede Mehrarbeitsstunde wird vergütet und den Angriff auf die Streichung der Altersermäßigungen haben wir abgewehrt.

Dafür setzen wir uns ein

Die Personalausstattung der Schulen bleibt weit hinter den Erfordernissen zurück. Der Fachkräftemangel führt zu deutlichen Belastungen. Die Verantwortung für die Bewältigung steigender Herausforderungen wird einseitig auf die Lehrkräfte übertragen.

Deshalb kämpfen wir für mehr Stellen 

  • zur Bewältigung der steigenden Schülerzahlen,
  • für die umfassende Absicherung des Grundbereichs und die vollständige Ausreichung des Ergänzungsbereichs,
  • für die Realisierung einer Klassenleiterstunde und die Abgeltung von Sonderaufgaben,
  • für die Entlastungen der Schulleitungen
  • für Assistenzkräfte und Schulpsycholog*innen.

Die Assistenzprogramme müssen über 2023 hinaus verstetigt und ausgeweitet werden. Die Arbeitsverträge der Assistenzkräfte sind zu entfristen.

Das werden wir konkret dafür tun

Für verbesserte Arbeits- und Lernbedingungen ist die Bereitstellung der entsprechenden Stellen und finanziellen Mittel im Landeshaushalt unabdingbar. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an den politischen Diskussionen. Im Lehrerhauptpersonalrat nutzen wir unsere Beteiligungsrechte, um die Haushaltsanforderungen des SMK zu beeinflussen. 
Wir überwachen in den Bezirkspersonalräten die Stellenbesetzung und achten auf die exakte Umsetzung von Festlegungen. Wir machen Personalprobleme deutlich und fordern öffentlich couragiert ihre Lösung.

Sie haben auch Ideen, was die Landesregierung unternehmen könnte? Ihren Vorschlag nehmen wir gerne auf. Einfach eine E-Mail schreiben:  kontakt(at)gew-sachsen(dot)de           

 
  • Arbeit darf nicht krank machen
  • Beschäftigte haben ein Recht auf gesunde Arbeitsbedingungen
  • Lärm, schlechte Luft, Überlastungen oder psychische Gefährdung muss niemand hinnehmen.
 

Das haben wir geleistet

Der Gesundheitsschutz ist nicht mehr Nebensache. Beschäftigte können sich vor Mobbing oder Überlastungen besser schützen. Das Eingliederungsmanagement nach längerer Erkrankung und das Gesundheitsmanagement sind geregelt. Unser jährlicher Gesundheitstag hilft Personalrät*innen und in der Pandemie setzen wir uns hartnäckig für die Beschäftigten ein. 

Das wollen wir erreichen

Der Einsatz für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen und die Minimierung von Risiken gehört zu den gesetzlichen Aufgaben von Personalrät*innen. In den kommenden 5 Jahren treten wir vor allem ein für 

  • Maßnahmen zur Senkung des Krankenstandes,
  • Unterstützungsangebote bei hoher psychischer Belastung,
  • Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt,
  • Verbesserung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM),
  • Verhinderung der Entgrenzung von Arbeitszeit,
  • Maßnahmen zur Lärmreduzierung  und zur Verbesserung der Luftqualität,
  • Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch Arbeitgeber.

Das können wir

Kolleginnen und Kollegen zu beraten und bei Dienststellenleitungen auf die Lösung von gesundheitlichen Problemen zu drängen, gehört zu unserem Handwerkszeug. Wir geben nicht klein bei und sind bei neuen Fragen schnell kompetent. Wir kämpfen engagiert für die finanziellen Mittel, die für den Gesundheitsschutz erforderlich sind.  

Weitere Ideen für gesunde Schule? Gern! 
Einfach eine E-Mail an gesundheitsschutz(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich an Ihrer Schule für mehr Gesundheit einsetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Familiäre Bedingungen aller Generationen respektieren
  • Erfahrungen erhalten und Wissen weitergeben
  • Gutes Ankommen und würdevolles Ausscheiden organisieren 
 

Das Problem

Die Altersstruktur an den sächsischen Schulen ist unausgewogen. Junge Kolleginnen und Kollegen fehlen und die Gruppe der 40- bis 50-jährigen ist klein. Für die ältere Generation ist es kaum möglich, Aufgaben schrittweise zu übergeben. Die Nachbesetzung von Leitungsstellen wird immer schwieriger und trotz des Lehrermangels verlassen 9 von 10 der Lehrkräfte, die älter als 63 Jahre sind, den Schuldienst vor Erreichen der Regelaltersgrenze. 

Das wollen wir erreichen

In den kommenden 5 Jahren treten wir dafür ein, dass ...

  • Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen gleichermaßen berücksichtigt werden,
  • neue Ideen und langjährige Erfahrungen sich gegenseitig ergänzen,
  • der unterschiedliche Status nicht zu einem Generationenkonflikt führt,
  • sich die Bedingungen für alternsgerechtes Arbeiten verbessern,
  • Leitungspositionen geteilt oder in Teilzeit ausgeübt werden können. 

Das tun wir dafür konkret

Wir beraten und unterstützen Beschäftigte aller Generationen und bieten Schulungen zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Wir ergreifen Initiativen und setzen uns für eine Veränderung des Personalvertretungsgesetzes ein, damit das SMK endlich gezwungen werden kann, geeignete Maßnahmen für den Generationenwechsel in einem Personalentwicklungskonzept festzulegen. 

Weitere Ideen für den Generationenwechsel in der Schule? Gern! Einfach eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinandersetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Abordnungen müssen reduziert werden
  • Personalentscheidungen brauchen Transparenz
  • Wertschätzung ist eine Selbstverständlichkeit
 

Die Situation

In Sachsen ist ca. jede sechste Lehrkraft an mehr als einer Schule eingesetzt. 
Das bedeutet erschwerte Arbeitsbedingungen und oftmals ist die Auswahl kaum nachvollziehbar. Versetzungen gestalten sich schwierig und bei Einstellungen fehlt die notwendige Transparenz.

Unsere Ziele

Wir wollen, dass der wertschätzende Umgang mit den Beschäftigten an den Schulen selbstverständlich wird. Die persönliche Situation muss stärker Berücksichtigung finden und mehr Kontinuität ist durch die verbesserte personelle Ausstattung der Schulen zu gewährleisten.

In den kommenden 5 Jahren treten wir vor allem ein für

  • die angemessene Berücksichtigung der persönlichen und familiären Situation bei Personalmaßnahmen,
  • die deutliche Senkung der Zahl der Abordnungen und die Verbesserung der Bedingungen,
  • die zügige Umsetzung insbesondere familienbedingter Versetzungen,
  • ein faires Einstellungsverfahren, das Bewerberinnen und Bewerbern entgegenkommt.

Das unternehmen wir konkret

Wir machen auf die bestehenden Personalprobleme öffentlich aufmerksam und nehmen auf Entscheidungen zu Haushalts- und Stellenplänen politisch Einfluss. Wir engagieren uns für ein zeitgemäßes Personalvertretungsgesetz, das die Mitbestimmung von Personalrät*innen endlich garantiert. Wir überwachen Maßnahmen in den Bezirkspersonalräten und beraten Kolleginnen und Kollegen kompetent. Im Hauptpersonalrat verbessern wir u. a. die Einstellungsvorschriften.

Weitere Ideen für gute Personalpolitik? Gern! Einfach eine E-Mail an: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich an Ihrer Schule für mehr Gesundheit einsetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Ungleiches muss ungleich behandelt werden = Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen müssen auch eine besondere Unterstützung erhalten.
  • Der Lehrermangel darf an Schulen in benachteiligten Stadtvierteln nicht zu zusätzlichen Belastungen der Kollegien führen.
  • Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen soll nicht davon abhängen, in welchem Stadtteil sie leben.
 

Die Situation

In Stadtvierteln mit günstigen Mieten ist die Erwerbslosigkeit, der Anteil der Alleinerziehenden oder der geflüchteten Familien deutlich höher als in anderen Wohnquartieren. Die Schulen in diesen Gebieten müssen sich nicht nur verstärkt mit Sprachförderung, Differenzierung und Inklusion befassen. Der gemeinsame Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf wird vielerorts zu einer großen Belastung, da die notwendigen Bedingungen nicht gegeben sind. Lehrkräfte müssen zudem viele zusätzliche Aufgaben neben dem Unterricht erfüllen. Benachteiligte Standorte werden von Lehramtsabsolvent*innen wegen der prekären Arbeitsbedingungen oft gemieden.
                     
Das wollen wir erreichen

  • Die Einführung eines schulscharfen Mehrbedarfsindex zur gerechten Steuerung von Ressourcen,
  • Zusätzliches Personal für die Senkung von Klassenfrequenzen, für individuelle Förderung, präventive Elternarbeit, für Sonderaufgaben und Absprachen,
  • Erhöhung der Stundenzuweisung für die Förderung der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf,
  • Die verstärkte Gewinnung von qualifizierten Lehrkräften für „unbeliebte“ Schulstandorte,
  • Verlässliche Arbeit in multiprofessionellen Teams sowie gezielte Fortbildungsangebote.         

Das tun wir dafür

Wir werden weiterhin auf die Anerkennung von besonderen Problemlagen drängen und uns für ein angepasstes Einstellungsverfahren stark machen. Auf politischer Ebene werden wir uns aktiv in die Diskussion des im Koalitionsvertrag angestrebten Sozialindex und für die angemessene Ausstattung der Schulen einbringen.

Weitere Ideen für den Umgang mit Herausforderungen? Einfach eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder mitdiskutieren? Gern!

 
  • Digitalisierung darf kein Selbstzweck werden
  • Beschäftigte brauchen Unterstützung und Rechtssicherheit
  • Digitalisierung darf nicht zur Entgrenzung der Arbeitszeit führen
 

Das kommt auf uns zu

Digitale Unterrichtsformen mit ihren Möglichkeiten und Problemen haben an Bedeutung gewonnen. Digitales Lernen und digitale Kommunikation werden uns auch nach der Pandemie weiterhin vor Herausforderungen stellen.

Das wollen wir erreichen

Wir wollen, dass

  • Beschäftigte vor Arbeitsverdichtung und Entgrenzung der Arbeitszeit geschützt werden,
  • Lehrkräfte selbst entscheiden können, in welchem Umfang sie digitale Lehr- und Lernmittel nutzen,
  • ausreichend Zeit und Freiräume für die Fort- und Weiterbildung zur Verfügung stehen,
  • Persönlichkeitsrechte durch verbindliche und nachvollziehbare Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht geschützt werden.

Wir wollen stabiles W-LAN an jeder Schule, Dienstrechner sowie gute Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und die Unterstützung jeder Einrichtung durch Spezialisten für Netzwerkpflege und IT-Management. 

Das tun wir dafür konkret

Wir werden unsere Mitbestimmungsrechte nutzen und Rahmenregelungen für digitales Arbeiten auf der Ebene des Kultusministeriums durchsetzen sowie Vereinbarungen vor Ort unterstützen. Wir beraten Kolleginnen und Kollegen, bieten Schulungen an und bringen uns aktiv in das GEW-Bundesforum „Bildung in der digitalen Welt“ ein.

Sie haben Ideen für Schule in der digitalen Welt? Wir hören Ihnen zu!

Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinander setzen? Senden Sie eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de
Wir unterstützen Sie!

Die Situation

An den meisten sächsischen Schulen sind Ganztagsangebote selbstverständlich. 
Der überwiegende Teil findet offen, d. h., nach dem Unterricht statt. Teilweise gebundene Ganztagsangebote, bei denen für einen Teil der Schülerschaft ein verpflichtendes Angebot bereitgestellt wird, werden deutlich seltener realisiert. Nur wenige Einrichtungen haben sich für die „voll gebundene/rhythmisierte“ Form entschieden, bei der alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend an den ganztägigen Angeboten der Schule teilnehmen und die Tagesstruktur angepasst ist. 

Der Plan

In ihrem Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien zum Ziel gesetzt,

  • die Ganztagsförderung auszubauen, sodass jede Schule ein Ganztagsangebot vorhalten kann,
  • die Schülerbeförderung auszuweiten,
  • die Einbeziehung externer Partner*innen weiter zu stärken, 
  • an der Grundschule Ganztagsangebote und Hort besser miteinander zu verzahnen, 
  • zusätzliche Anreize zu setzen, sodass sich bis zum Schuljahr 2024/25 jede vierte Grundschule und jede fünfte weiterführende Schule für einen rhythmisierten Ganztag entscheidet. 

Wir setzen uns ein für

  • das Recht der Beschäftigten, über die Form der Ganztagsangebote entscheiden zu können,
  • die Schaffung angemessener personeller Ressourcen,
  • verlässliche Kooperationsstrukturen zwischen der Schule und den Betreuungsangeboten,
  • feste Kooperationszeiten und -strukturen, die in der Arbeitszeit der Lehrkräfte und sozialpädagogischen Fachkräfte verankert sind,
  • gemeinsame schulinterne Fortbildungen,
  • die Umsetzung des Fachkräftegebotes,
  • geeignete Räume für Kinder und Jugendliche sowie für das pädagogische Personal.

Sie haben auch Ideen, was die Landesregierung unternehmen könnte? Ihren Vorschlag nehmen wir gerne auf. 

Sie wollen mitdiskutieren? Gern! Einfach eine E-Mail schreiben an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst sollten einen eigenen Personalrat haben. Mit diesem gäbe es klare Rechte zur Beteiligung und Mitsprache über Struktur und Inhalte des Vorbereitungsdienstes. Mit einem eigenen Personalrat ließen sich viele Probleme während dieser entscheidenden Phase in der Lehrerausbildung direkt mit dem LaSuB lösen. Deshalb kämpft die GEW Sachsen für eine Verankerung im Sächsischen Personalvertretungsgesetz.

Solange die gesetzliche Regelung noch nicht geändert ist, vertreten die Lehrer-Bezirkspersonalräte (LBPR) und der Lehrer-Hauptpersonalrat (LHPR) die Interessen der Referendarinnen und Referendare. 

Die GEW Sachsen hat erkämpft

  • eine bessere Bezahlung im Vorbereitungsdienst, Zuschläge für den ländlichen Raum, Vergütung von freiwilligen Überstunden und Erstattung des Großteils der Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte,
  • digitale Seminartage, insbesondere in der Pandemie und Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen,
  • den Vorbereitungsdienst auch in Teilzeit absolvieren zu können,
  • gleiche Bezahlung für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer.

Die GEW Sachsen organisiert

  • regelmäßige Inforunden, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Vorbereitungsdienst, zur Verbeamtung und aktuellen Themen,
  • kostenfreie Schulrechtsworkshops und Beratungen zu Versicherungen mit der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die GEW Sachsen setzt sich politisch und in den Personalräten ein für

  • eine bessere Betreuung, mehr Zeit, weniger Abhängigkeit,
  • stärkere Verknüpfung von Studium und Vorbereitungsdienst,
  • einen problemlosen Wechsel der Ausbildungsschule,
  • objektive und transparente Benotungen sowie wertschätzende Kommunikation, 
  • eine unabhängige Beratungsstelle zur Klärung von Problemen im Vorbereitungsdienst, 
  • das Job-Ticket und die vollständige Erstattung der Fahrkosten,
  • die Bereitstellung von Kita-Plätzen.
 
  • Transparente Wege in den Schuldienst
  • Verlässliche Qualifizierungswege und klare Einkommensperspektiven
  • Wertschätzung und Weiterentwicklung von beruflichen Kompetenzen
 

Auf dem Weg

Die GEW Sachsen hat auch durch ihre Arbeit in den Personalräten erreicht, dass der Seiteneinstieg mit einer dreimonatigen Qualifizierung ohne Unterrichtsverpflichtung startet. Die Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren ist besser geregelt und in der Qualifizierungsverordnung sind.

Unser Ziel

Die GEW setzt sich in den Lehrer-Bezirkspersonalräten und im Lehrer-Hauptpersonalrat ein für

  • eine qualitativ hohe wissenschaftliche und vollständig qualifizierende Weiterbildung,
  • Transparenz und Sicherheit für den neuen beruflichen Zukunftsweg,
  • zeitnahe Zulassung zur Weiterqualifizierung und zum Vorbereitungsdienst,
  • Stärkung der Kollegien,
  • Respekt für die hohe Doppelbelastung von berufsbegleitender Weiterbildung,
  • bessere Balance von Arbeit, Weiterbildung und sehr oft auch Familie,
  • Gleichstellung nach vollständiger Qualifizierung mit grundständig ausgebildeten Lehrkräften, 
  • unbefristete Einstellung und Zugänge in die Verbeamtung, falls gewünscht,
  • bundesweite Lehrbefähigungen, die nicht allein auf ein Bundesland begrenzt sind.

Der Einsatz von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern muss so erfolgen, dass die Einzelschule durch die berufsbegleitende Weiterbildung nicht überlastet wird. Wir wollen eine durchgehende Betreuung und Ansprechbarkeit von Seiten des Landesamtes für Schule und Bildung (LASuB) und Kultusministerium (SMK).

Wir wollen das erreichen durch

  • kompetente und engagierte Interessenvertretung, 
  • individuelle Beratung und Rechtsschutz,
  • die Projektgruppe Seiteneinstieg, in der Probleme kollektiv angegangen werden können,
  • regelmäßige Inforunden, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Seiteneinstieg.

Weitere Ideen für besseren Seiteneinstieg? Wir freuen uns! 
E-Mail: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de
Sie wollen informiert werden oder mitmachen? Gern!

Unsere Spitzenkandidat*innen für die Förderschule

Lehrer-Hauptpersonalrat

Sabine Mehnert
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 1

„Schule darf nicht krank machen. Deshalb müssen vor Ort Bedingungen gegeben sein, die den Normen und Vorschriften entsprechen. Ein gutes Schulklima, die Einbeziehung der Kollegien und der Personalräte in Entscheidungen der Schulleitung ist im Interesse aller.“

Kai Leubner
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 2

„Im Personalrat werde ich mich stark für alle Beschäftigten an Förderschulen einsetzen. Am Herzen liegt mit besonders der Arbeits- und Gesundheitsschutz aller Mitarbeitenden. Mein Spezialgebiet ist u.a. das Thema SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe).“

Ines Hetzel
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 3

„Mir liegt die die Schaffung inklusiver Lehr- und Lernbedingen in allen Schularten am Herzen, denn alle Kinder sind gleich viel wert.“

Cathrin Schaad
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 1

„Ich setze mich im Personalrat vor allem für Arbeitsentlastung, Wertschätzung und Gleichbehandlung der Kolleg*innen ein. Meine Themen sind außerdem die Höhergruppierung der Ingenieurpädagogen an Förderschulen und die Fortführung meiner Tätigkeit als Mobbingbeauftragte.“

Susann Steinfeld
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 2

„Durch Altersstrukturen und steigende Anforderungen erleben viele Kolleg*innen den Schulalltag belastend. Wir brauchen eine bessere Personalausstattung und einen Organisationsrahmen, der familiengerechte Arbeitsbedingungen und Wertschätzung schafft.“

Sabine Pischke
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 3

„Ich setze mich ein für Mitbestimmung und Gleichbehandlung aller Kollegen/innen. Ein vertrauensvoller und wertschätzender Umgang miteinander, wie auch die Transparenz von Entscheidungen liegen mir dabei sehr am Herzen. Der Gesundheits- und Arbeitsschutz wurde in den letzten Jahren zu meinem Spezialgebiet.“

Bettina Barthel
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 1

Vorstellungsvideo (Youtube)

„Ich möchte  die Kolleg*innen in der Bewältigung ihres Arbeitsalltages unterstützen und helfen, unnötigen Frust und Ärger abzubauen bzw. zu vermeiden.  Dabei geht es auch darum, Rechte, die jedem zustehen und trotzdem allzu oft eingefordert werden müssen, durchzusetzen.“

Ines Hetzel
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 2

Vorstellungsvideo (Youtube)

„Mir liegt die die Schaffung inklusiver Lehr- und Lernbedingen in allen Schularten am Herzen, denn alle Kinder sind gleich viel wert.“

Grit Braun
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 3

Vorstellungsvideo (Youtube)

„Ich würde mich für mehr Gerechtigkeit bei den Pädagogischen Fachkräften im Unterricht einsetzten. Das heißt: gerechte Bezahlung, Aufstiegs-und Weiterbildungsmaßnahmen, Anerkennung von langjähriger Berufserfahrung, keine Zulassungsbeschränkung, wie Fachschule, bei mehr als 10 jähriger Berufserfahrung.“

Susann Hoppe
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 1

„Die Gleichbehandlung aller Lehrkräften an Förderschulen ist mir wichtig, besonders der Pädagogischen Fachkräfte im Unterricht.  Die ordentliche Eingruppierung, Arbeitszeiten und Arbeitseinsatz liegen mir am Herzen.“

Stanley Krzywocz
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 2

„Oft bieten die scheinbar kleinen Probleme wie Pausen-/Arbeitszeiten, die Anerkennung für die Arbeit Redebedarf und sollten gehört werden. Ich möchte, dass die KollegInnen für sich und ihre Arbeit ein hohes Maß an Anerkennung und Unterstützung erfahren.“

Karen Kühnel
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 3

„Entgegennahme Beschwerden/Anregungen vom Kollegium, agiere beschwichtigend, dann Übermittlung an Schulleitung. Bin Bindeglied und sehr an friedlichen, respektvollen Miteinander interessiert. Aktuell konnte ich für die PFiU ein Arbeitszeitproblem lösen.“

Steffen Gobert
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 1

„Im Personalrat setze ich mich dafür ein, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Vorschriften eingehalten werden. Ich vertrete dabei alle Lehrkräfte, PFiU sowie Erzieher*innen. Als Rechtsschützer beim GEW-Bezirksverband Leipzig kann ich meine Kenntnisse in rechtlichen Fragen in die Personalratsarbeit gut einbringen.“

Sabine Mehnert
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 2

„Schule darf nicht krank machen. Deshalb müssen vor Ort Bedingungen gegeben sein, die den Normen und Vorschriften entsprechen. Ein gutes Schulklima, die Einbeziehung der Kollegien und der Personalräte in Entscheidungen der Schulleitung ist im Interesse aller.“

Kai Leubner
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 3

„Im Personalrat werde ich mich stark für alle Beschäftigten an Förderschulen einsetzen. Am Herzen liegt mit besonders der Arbeits- und Gesundheitsschutz aller Mitarbeitenden. Mein Spezialgebiet ist u.a. das Thema SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe).“

Christina Gerullis
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 1

Petra Schäfer
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 2

Heike Gürth
Fachgruppe Förderschulen

Listenplatz 3