GEW Sachsen
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Berufsbildende Schulen

Die GEW Sachsen ist für die Beschäftigten an Berufsbildenden Schulen ein starker Rückhalt. Das sind unsere Themen, das nehmen wir uns vor und das haben wir schon erreicht.

Erfolgreiche Berufliche Bildung entsteht in den Kollegien und Schulen selbst! Deshalb wollen wir:

  • Transparente und einheitliche Arbeitszeitregelungen statt willkürlicher Faktorisierung
  • Anerkennung aller Betreuungszeiten als vollumfängliche Arbeits- bzw. Unterrichtszeiten
  • Transparente und gemeinsame Umsetzung der Teilschulnetzplanung mit Kollegien und Personalräten
  • Starke Personalräte in den BSZ
  • Ausbau der schulischen Assistenzsysteme – von Schulverwaltungsassistenzen bis zur IT-Assistenz
  • Transparenz und Langfristigkeit in der Personalpolitik – für ein Unterrichten in beruflicher Sicherheit und Perspektive
  • Lehrkräfte an den Berufsbildenden Schulen werden i.d.R. in der EG 13 bezahlt.
  • Nachteile beim Einkommen gegenüber anderen Bundesländern wurden abgebaut.
  • Tarifbeschäftigte Lehrkräfte erhalten eine Amtszulage.
  • Jede Überstunde wird vergütet.
  • Es ist keine Lehrkraft mehr unterhalb der EG 10 eingruppiert.
  • Die Altersermäßigung wurde erhalten.
  • Schulsozialarbeit ist  im Schulgesetz geregelt.
  • dreimonatige Einstiegsqualifizierung und berufsbegleitende Weiterbildung beim Seiteneinstieg
  • Schulen konnten durch Festschreiben der Mindestschülerzahl von 550 im Schulgesetz erhalten werden.
  • Ingenieurpädagogen und ähnliche Berufsgruppen werden künftig auch in der EG 13 bezahlt *
    * Der Landtag hat im Mai 2021 beschlossen, dass Lehrkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung nach dem Recht der ehemaligen DDR als Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit einer Zusatzausbildung in Berufspädagogik künftig in der E 13 eingruppiert werden. Unser häufiges Dringen bei politisch Handelnden hat damit Erfolg gezeigt.

Und noch ist sehr viel offen!

Starker Rückhalt ...

Lehrkräfte, Azubis, Unternehmen – alles im Blick!

Das kommt auf uns zu

Unsere Beruflichen Schulzentren (BSZ) sind in Sachsen die Schulen mit dem höchsten Anspruch an Flexibilität. Der Wandel der Berufswelt und eine immer heterogener werdende Schülerschaft stellen uns vor die unterschiedlichsten Herausforderungen. In den nächsten Jahren gilt es zusätzlich den weiteren Generationenwechsel in den Kollegien und die Veränderungen im Zuge der Digitalisierung sowie der Teilschulnetzplanung mitzugestalten.

Das haben wir erreicht

Durch unsere Initiativen gelang u. a. die Gleichstellung aller Lehrkräfte an BSZ als Berufsschullehrer*in mit einem gemeinsamen Regelstundenmaß von 26 Stunden. Dadurch hat sich auch die Mindesteingruppierung von der EG 9 in die EG 10 verbessert.

Das wollen wir erreichen

Wir werden die Mitbestimmungsrechte in den Personalräten nutzen, um in der bevorstehenden Wahlperiode dafür einzutreten, dass

  • unsere Lehrkräfte durch eine langfristige und transparente Personalpolitik im Rahmen der Teilschulnetzplanung ihre Aufgaben in beruflicher Sicherheit und Perspektive erfüllen können,
  • Betreuungszeiten (z. B. Praktika) endlich vollumfänglich als Arbeits- und Unterrichtszeiten anerkannt werden bzw. personenbezogene Anrechnungen dafür ausgereicht werden,
  • die Assistenzsysteme, wie z. B. Schulverwaltungsassistenten und die IT-Systembetreuung an unseren BSZ wirksam auf- und ausgebaut werden,
  • ausreichend Zeit und Freiräume für die Fort- und Weiterbildung zur Verfügung stehen.

Das tun wir dafür konkret

Wir werden die Kolleginnen und Kollegen vor Ort begleitend zur Umsetzung der Teilschulnetzplanung beraten und unterstützen. Auf politischer Ebene und in den Stufenpersonalräten setzen wir uns für eine gute Personal- und Sachausstattung der BSZ ein und werden für weitere Verbesserungen der Arbeitszeitregelungen streiten.

Im Landesarbeitskreis Berufliche Schulen bieten wir den inhaltlichen Austausch für alle Lehrkräfte an. Wir organisieren Schulungen und bringen die Interessen der Beschäftigten an BSZ aktiv in die Bundesgremien der GEW ein.

Sie haben Ideen für eine gute berufliche Bildung?  Wir hören Ihnen zu!
Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinander setzen?

Wir unterstützen Sie!

Senden Sie eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Viele Fragezeichen

Wie die Pandemie sich auf den Ausbildungsmarkt auswirkt, kann anhand der bisher vorliegenden Daten noch nicht abschließend bewertet werden. Dass die Zahl der Ausbildungsverträge bundesweit um 6,5 Prozent und in Sachsen um 3,8 Prozent gesunken ist, belegt indes die „Integrierte Ausbildungsberichterstattung“ des Statistischen Bundesamtes vom März 2021. Für die berufsbildenden Schulen und die dort Beschäftigten sind derzeit viele Fragen offen, deren jeweilige Beantwortung in den kommenden Jahren erhebliche Auswirkungen hat. Unklar ist z.B.

  • ob sich der Ausbildungsmarkt zumindest temporär, wenn nicht sogar längerfristig verändern wird, 
  • ob der Rückgang der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellen nur kurz- oder mittelfristig sein wird,
  • ob und in welchem Umfang bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse krisenbedingt gelöst werden könnten, 
  • welche Wirkungen die fehlenden berufsorientierenden Beratungsangebote haben werden,
  • ob der Rückgang der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber zu einer späteren Bugwelle wird. 

Wofür wir uns einsetzen

Gemeinsam mit dem DGB kämpfen wir dafür, dass

  • die Politik deutliche Anstrengungen unternimmt, die Ausbildung in Deutschland krisenfest zu gestalten,
  • das Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ verstärkt und ausweitet wird,
  • eine Ausbildungsgarantie eingeführt wird, 
  • die Abbrecherquote in der dualen Ausbildung durch höhere Ausbildungsqualität in den Betrieben deutlich reduziert wird.

Was ist aktuell zu tun

  • alle beteiligten Akteure – Ausbildungsbetriebe, Handwerks-, Industrie-, Handels- und Landwirtschaftskammern – müssen mit Gewerkschaften und Politik zusammenarbeiten,
  • die Regelungen des BBiG und der (Jugend-)Arbeitsschutzgesetze dürfen nicht unterlaufen werden, 
  • die noch immer unzureichende Ausstattung der Schulen ist dringend zu verbessern,
  • die Personalvertretungen müssen bei der Personalplanung intensiver einbezogen werden.

Sie haben auch Ideen, was die Landesregierung unternehmen könnte? Ihren Vorschlag nehmen wir gerne auf. Einfach eine E-Mail schreiben: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Mehr Zeit für ...

  • Klassenleitung
  • individuelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen
  • Konzept-Entwicklung
  • Fort- und Weiterbildung
  • Kooperation
  • Differenzierung
  • Beratung
  • Teambesprechungen
  • Elterngespräche
  • Schulleitung
  • den Ausgleich zusätzlicher Aufgaben
  • Diagnostik
  • Erfahrungsaustausch
  • Praktikumsbegleitung
  • Unterstützung nicht ausgebildeter Lehrkräfte
  • Korrekturen und Prüfungen
  • Gemeinsamkeiten im Kollegium
  • Absprachen mit Ausbildungsbetrieben

und für das ganz persönliche Leben.

Die dafür notwendigen Haushaltsentscheidungen des Landtages sind die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre!

 
  • Arbeits- und Lernbedingungen verbessern
  • Bedarf decken und Beschäftigte entlasten
  • Gute Arbeit unterstützen
 

Das haben wir erreicht

Der Lehrerberuf in Sachsen ist, auch durch das Engagement der GEW Sachsen, attraktiver geworden. Die Assistenzprogramme wurden deutlich erweitert. Der Nutzen von Schulsozialarbeiter*innen, Schulverwaltungsassistent*innen, Schulassistent*innen, Sprach- und Integrationsmittler*innen ist für alle Beteiligten offensichtlich. Durch Zulagen ist es gelungen, ältere Beschäftigte zu halten. Jede Mehrarbeitsstunde wird vergütet und den Angriff auf die Streichung der Altersermäßigungen haben wir abgewehrt.

Dafür setzen wir uns ein

Die Personalausstattung der Schulen bleibt weit hinter den Erfordernissen zurück. Der Fachkräftemangel führt zu deutlichen Belastungen. Die Verantwortung für die Bewältigung steigender Herausforderungen wird einseitig auf die Lehrkräfte übertragen.

Deshalb kämpfen wir für mehr Stellen 

  • zur Bewältigung der steigenden Schülerzahlen,
  • für die umfassende Absicherung des Grundbereichs und die vollständige Ausreichung des Ergänzungsbereichs,
  • für die Realisierung einer Klassenleiterstunde und die Abgeltung von Sonderaufgaben,
  • für die Entlastungen der Schulleitungen
  • für Assistenzkräfte und Schulpsycholog*innen.

Die Assistenzprogramme müssen über 2023 hinaus verstetigt und ausgeweitet werden. Die Arbeitsverträge der Assistenzkräfte sind zu entfristen.

Das werden wir konkret dafür tun

Für verbesserte Arbeits- und Lernbedingungen ist die Bereitstellung der entsprechenden Stellen und finanziellen Mittel im Landeshaushalt unabdingbar. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an den politischen Diskussionen. Im Lehrerhauptpersonalrat nutzen wir unsere Beteiligungsrechte, um die Haushaltsanforderungen des SMK zu beeinflussen. 
Wir überwachen in den Bezirkspersonalräten die Stellenbesetzung und achten auf die exakte Umsetzung von Festlegungen. Wir machen Personalprobleme deutlich und fordern öffentlich couragiert ihre Lösung.

Sie haben auch Ideen, was die Landesregierung unternehmen könnte? Ihren Vorschlag nehmen wir gerne auf. Einfach eine E-Mail schreiben:  kontakt(at)gew-sachsen(dot)de           

 
  • Arbeit darf nicht krank machen
  • Beschäftigte haben ein Recht auf gesunde Arbeitsbedingungen
  • Lärm, schlechte Luft, Überlastungen oder psychische Gefährdung muss niemand hinnehmen.
 

Das haben wir geleistet

Der Gesundheitsschutz ist nicht mehr Nebensache. Beschäftigte können sich vor Mobbing oder Überlastungen besser schützen. Das Eingliederungsmanagement nach längerer Erkrankung und das Gesundheitsmanagement sind geregelt. Unser jährlicher Gesundheitstag hilft Personalrät*innen und in der Pandemie setzen wir uns hartnäckig für die Beschäftigten ein. 

Das wollen wir erreichen

Der Einsatz für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen und die Minimierung von Risiken gehört zu den gesetzlichen Aufgaben von Personalrät*innen. In den kommenden 5 Jahren treten wir vor allem ein für 

  • Maßnahmen zur Senkung des Krankenstandes,
  • Unterstützungsangebote bei hoher psychischer Belastung,
  • Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt,
  • Verbesserung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM),
  • Verhinderung der Entgrenzung von Arbeitszeit,
  • Maßnahmen zur Lärmreduzierung  und zur Verbesserung der Luftqualität,
  • Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch Arbeitgeber.

Das können wir

Kolleginnen und Kollegen zu beraten und bei Dienststellenleitungen auf die Lösung von gesundheitlichen Problemen zu drängen, gehört zu unserem Handwerkszeug. Wir geben nicht klein bei und sind bei neuen Fragen schnell kompetent. Wir kämpfen engagiert für die finanziellen Mittel, die für den Gesundheitsschutz erforderlich sind.  

Weitere Ideen für gesunde Schule? Gern! 
Einfach eine E-Mail an gesundheitsschutz(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich an Ihrer Schule für mehr Gesundheit einsetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Familiäre Bedingungen aller Generationen respektieren
  • Erfahrungen erhalten und Wissen weitergeben
  • Gutes Ankommen und würdevolles Ausscheiden organisieren 
 

Das Problem

Die Altersstruktur an den sächsischen Schulen ist unausgewogen. Junge Kolleginnen und Kollegen fehlen und die Gruppe der 40- bis 50-jährigen ist klein. Für die ältere Generation ist es kaum möglich, Aufgaben schrittweise zu übergeben. Die Nachbesetzung von Leitungsstellen wird immer schwieriger und trotz des Lehrermangels verlassen 9 von 10 der Lehrkräfte, die älter als 63 Jahre sind, den Schuldienst vor Erreichen der Regelaltersgrenze. 

Das wollen wir erreichen

In den kommenden 5 Jahren treten wir dafür ein, dass ...

  • Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen gleichermaßen berücksichtigt werden,
  • neue Ideen und langjährige Erfahrungen sich gegenseitig ergänzen,
  • der unterschiedliche Status nicht zu einem Generationenkonflikt führt,
  • sich die Bedingungen für alternsgerechtes Arbeiten verbessern,
  • Leitungspositionen geteilt oder in Teilzeit ausgeübt werden können. 

Das tun wir dafür konkret

Wir beraten und unterstützen Beschäftigte aller Generationen und bieten Schulungen zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Wir ergreifen Initiativen und setzen uns für eine Veränderung des Personalvertretungsgesetzes ein, damit das SMK endlich gezwungen werden kann, geeignete Maßnahmen für den Generationenwechsel in einem Personalentwicklungskonzept festzulegen. 

Weitere Ideen für den Generationenwechsel in der Schule? Gern! Einfach eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinandersetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Abordnungen müssen reduziert werden
  • Personalentscheidungen brauchen Transparenz
  • Wertschätzung ist eine Selbstverständlichkeit
 

Die Situation

In Sachsen ist ca. jede sechste Lehrkraft an mehr als einer Schule eingesetzt. 
Das bedeutet erschwerte Arbeitsbedingungen und oftmals ist die Auswahl kaum nachvollziehbar. Versetzungen gestalten sich schwierig und bei Einstellungen fehlt die notwendige Transparenz.

Unsere Ziele

Wir wollen, dass der wertschätzende Umgang mit den Beschäftigten an den Schulen selbstverständlich wird. Die persönliche Situation muss stärker Berücksichtigung finden und mehr Kontinuität ist durch die verbesserte personelle Ausstattung der Schulen zu gewährleisten.

In den kommenden 5 Jahren treten wir vor allem ein für

  • die angemessene Berücksichtigung der persönlichen und familiären Situation bei Personalmaßnahmen,
  • die deutliche Senkung der Zahl der Abordnungen und die Verbesserung der Bedingungen,
  • die zügige Umsetzung insbesondere familienbedingter Versetzungen,
  • ein faires Einstellungsverfahren, das Bewerberinnen und Bewerbern entgegenkommt.

Das unternehmen wir konkret

Wir machen auf die bestehenden Personalprobleme öffentlich aufmerksam und nehmen auf Entscheidungen zu Haushalts- und Stellenplänen politisch Einfluss. Wir engagieren uns für ein zeitgemäßes Personalvertretungsgesetz, das die Mitbestimmung von Personalrät*innen endlich garantiert. Wir überwachen Maßnahmen in den Bezirkspersonalräten und beraten Kolleginnen und Kollegen kompetent. Im Hauptpersonalrat verbessern wir u. a. die Einstellungsvorschriften.

Weitere Ideen für gute Personalpolitik? Gern! Einfach eine E-Mail an: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder sich an Ihrer Schule für mehr Gesundheit einsetzen? Wir unterstützen Sie!

 
  • Ungleiches muss ungleich behandelt werden = Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen müssen auch eine besondere Unterstützung erhalten.
  • Der Lehrermangel darf an Schulen in benachteiligten Stadtvierteln nicht zu zusätzlichen Belastungen der Kollegien führen.
  • Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen soll nicht davon abhängen, in welchem Stadtteil sie leben.
 

Die Situation

In Stadtvierteln mit günstigen Mieten ist die Erwerbslosigkeit, der Anteil der Alleinerziehenden oder der geflüchteten Familien deutlich höher als in anderen Wohnquartieren. Die Schulen in diesen Gebieten müssen sich nicht nur verstärkt mit Sprachförderung, Differenzierung und Inklusion befassen. Der gemeinsame Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf wird vielerorts zu einer großen Belastung, da die notwendigen Bedingungen nicht gegeben sind. Lehrkräfte müssen zudem viele zusätzliche Aufgaben neben dem Unterricht erfüllen. Benachteiligte Standorte werden von Lehramtsabsolvent*innen wegen der prekären Arbeitsbedingungen oft gemieden.
                     
Das wollen wir erreichen

  • Die Einführung eines schulscharfen Mehrbedarfsindex zur gerechten Steuerung von Ressourcen,
  • Zusätzliches Personal für die Senkung von Klassenfrequenzen, für individuelle Förderung, präventive Elternarbeit, für Sonderaufgaben und Absprachen,
  • Erhöhung der Stundenzuweisung für die Förderung der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf,
  • Die verstärkte Gewinnung von qualifizierten Lehrkräften für „unbeliebte“ Schulstandorte,
  • Verlässliche Arbeit in multiprofessionellen Teams sowie gezielte Fortbildungsangebote.         

Das tun wir dafür

Wir werden weiterhin auf die Anerkennung von besonderen Problemlagen drängen und uns für ein angepasstes Einstellungsverfahren stark machen. Auf politischer Ebene werden wir uns aktiv in die Diskussion des im Koalitionsvertrag angestrebten Sozialindex und für die angemessene Ausstattung der Schulen einbringen.

Weitere Ideen für den Umgang mit Herausforderungen? Einfach eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de

Sie wollen informiert werden oder mitdiskutieren? Gern!

 
  • Digitalisierung darf kein Selbstzweck werden
  • Beschäftigte brauchen Unterstützung und Rechtssicherheit
  • Digitalisierung darf nicht zur Entgrenzung der Arbeitszeit führen
 

Das kommt auf uns zu

Digitale Unterrichtsformen mit ihren Möglichkeiten und Problemen haben an Bedeutung gewonnen. Digitales Lernen und digitale Kommunikation werden uns auch nach der Pandemie weiterhin vor Herausforderungen stellen.

Das wollen wir erreichen

Wir wollen, dass

  • Beschäftigte vor Arbeitsverdichtung und Entgrenzung der Arbeitszeit geschützt werden,
  • Lehrkräfte selbst entscheiden können, in welchem Umfang sie digitale Lehr- und Lernmittel nutzen,
  • ausreichend Zeit und Freiräume für die Fort- und Weiterbildung zur Verfügung stehen,
  • Persönlichkeitsrechte durch verbindliche und nachvollziehbare Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht geschützt werden.

Wir wollen stabiles W-LAN an jeder Schule, Dienstrechner sowie gute Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und die Unterstützung jeder Einrichtung durch Spezialisten für Netzwerkpflege und IT-Management. 

Das tun wir dafür konkret

Wir werden unsere Mitbestimmungsrechte nutzen und Rahmenregelungen für digitales Arbeiten auf der Ebene des Kultusministeriums durchsetzen sowie Vereinbarungen vor Ort unterstützen. Wir beraten Kolleginnen und Kollegen, bieten Schulungen an und bringen uns aktiv in das GEW-Bundesforum „Bildung in der digitalen Welt“ ein.

Sie haben Ideen für Schule in der digitalen Welt? Wir hören Ihnen zu!

Sie wollen informiert werden oder sich mit dem Thema weiter auseinander setzen? Senden Sie eine E-Mail an kontakt(at)gew-sachsen(dot)de
Wir unterstützen Sie!

Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst sollten einen eigenen Personalrat haben. Mit diesem gäbe es klare Rechte zur Beteiligung und Mitsprache über Struktur und Inhalte des Vorbereitungsdienstes. Mit einem eigenen Personalrat ließen sich viele Probleme während dieser entscheidenden Phase in der Lehrerausbildung direkt mit dem LaSuB lösen. Deshalb kämpft die GEW Sachsen für eine Verankerung im Sächsischen Personalvertretungsgesetz.

Solange die gesetzliche Regelung noch nicht geändert ist, vertreten die Lehrer-Bezirkspersonalräte (LBPR) und der Lehrer-Hauptpersonalrat (LHPR) die Interessen der Referendarinnen und Referendare. 

Die GEW Sachsen hat erkämpft

  • eine bessere Bezahlung im Vorbereitungsdienst, Zuschläge für den ländlichen Raum, Vergütung von freiwilligen Überstunden und Erstattung des Großteils der Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte,
  • digitale Seminartage, insbesondere in der Pandemie und Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen,
  • den Vorbereitungsdienst auch in Teilzeit absolvieren zu können,
  • gleiche Bezahlung für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer.

Die GEW Sachsen organisiert

  • regelmäßige Inforunden, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Vorbereitungsdienst, zur Verbeamtung und aktuellen Themen,
  • kostenfreie Schulrechtsworkshops und Beratungen zu Versicherungen mit der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die GEW Sachsen setzt sich politisch und in den Personalräten ein für

  • eine bessere Betreuung, mehr Zeit, weniger Abhängigkeit,
  • stärkere Verknüpfung von Studium und Vorbereitungsdienst,
  • einen problemlosen Wechsel der Ausbildungsschule,
  • objektive und transparente Benotungen sowie wertschätzende Kommunikation, 
  • eine unabhängige Beratungsstelle zur Klärung von Problemen im Vorbereitungsdienst, 
  • das Job-Ticket und die vollständige Erstattung der Fahrkosten,
  • die Bereitstellung von Kita-Plätzen.
 
  • Transparente Wege in den Schuldienst
  • Verlässliche Qualifizierungswege und klare Einkommensperspektiven
  • Wertschätzung und Weiterentwicklung von beruflichen Kompetenzen
 

Auf dem Weg

Die GEW Sachsen hat auch durch ihre Arbeit in den Personalräten erreicht, dass der Seiteneinstieg mit einer dreimonatigen Qualifizierung ohne Unterrichtsverpflichtung startet. Die Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren ist besser geregelt und in der Qualifizierungsverordnung sind.

Unser Ziel

Die GEW setzt sich in den Lehrer-Bezirkspersonalräten und im Lehrer-Hauptpersonalrat ein für

  • eine qualitativ hohe wissenschaftliche und vollständig qualifizierende Weiterbildung,
  • Transparenz und Sicherheit für den neuen beruflichen Zukunftsweg,
  • zeitnahe Zulassung zur Weiterqualifizierung und zum Vorbereitungsdienst,
  • Stärkung der Kollegien,
  • Respekt für die hohe Doppelbelastung von berufsbegleitender Weiterbildung,
  • bessere Balance von Arbeit, Weiterbildung und sehr oft auch Familie,
  • Gleichstellung nach vollständiger Qualifizierung mit grundständig ausgebildeten Lehrkräften, 
  • unbefristete Einstellung und Zugänge in die Verbeamtung, falls gewünscht,
  • bundesweite Lehrbefähigungen, die nicht allein auf ein Bundesland begrenzt sind.

Der Einsatz von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern muss so erfolgen, dass die Einzelschule durch die berufsbegleitende Weiterbildung nicht überlastet wird. Wir wollen eine durchgehende Betreuung und Ansprechbarkeit von Seiten des Landesamtes für Schule und Bildung (LASuB) und Kultusministerium (SMK).

Wir wollen das erreichen durch

  • kompetente und engagierte Interessenvertretung, 
  • individuelle Beratung und Rechtsschutz,
  • die Projektgruppe Seiteneinstieg, in der Probleme kollektiv angegangen werden können,
  • regelmäßige Inforunden, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Seiteneinstieg.

Weitere Ideen für besseren Seiteneinstieg? Wir freuen uns! 
E-Mail: kontakt(at)gew-sachsen(dot)de
Sie wollen informiert werden oder mitmachen? Gern!

Unsere Spitzenkandidat*innen für Berufsbildende Schulen

Lehrer-Hauptpersonalrat

Carsten Müller
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 1

„Gemeinsam soll Schule mit Schüler*innen und im Kollegium gelebt werden. Im Hauptpersonalrat setze ich mich für gerechte Arbeitszeitmodelle, statt willkürlicher Faktorisierung ein. Zudem liegt mir eine digitale Schulentwicklung ohne Entgrenzungen von Arbeits- und Freizeit am Herzen.“

Ralf Hähnel
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 2

„Mitwirkung und Mitbestimmung in den Schulen leben und stärken! So in demokratischen Strukturen demokratisches Handeln ermöglichen! Dazu liegt mir die Schulung der Personalräte besonders am Herzen.“

Bodo Knöner
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 3

„Ich setze mich für Gleichberechtigung, Transparenz und Einhaltung des geltenden Rechts im Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen ein. Besonders am Herzen liegt es mir, Lösungen und Kompromisse auf Augenhöhe zu finden.“

Birgit Jenkel
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 1

„Die Anerkennung der Arbeitszeit von Lehrkräften ist sehr wichtig. Der Lehrerberuf ist nicht nur Unterricht. Die Kollegen/Innen vor Überlastung  zu schützen, liegt mir am Herzen. Als Berufsschullehrerin kann ich im LBPR aus eigener Erfahrung heraus agieren.“

Rainer Holz
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 2

„Ich setze mich besonders für die sofortige Einführung und Anerkennung einer Klassenleiterstunde ein. Bei der Größe unserer Einrichtung liegt mir besonders ein gutes Schulklima und der direkte Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen am Herzen. Der Abbau von Bürokratie auf allen Ebenen ist mein Spezialgebiet.“

Lenka Thomas
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 3

„In meiner Personalratsarbeit setze ich mich besonders für ein faires und respektvolles Miteinander der Kolleginnen und Kollegen an Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen ein. Besonders am Herzen liegen mir die Berufsschulen mit sozialpädagogischem Profil, wo die Vereinbarkeit von Unterricht und Praktikumsbetreuung besser geregelt werden sollte.“

Jörg Neubert
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 1

Vorstellungsvideo (Youtube)

Gesundheit, moderne Lehr- und Lernbedingungen sowie wertschätzende Bezahlung. Dafür möchte ich mich für die Kolleginnen und Kollegen egal ob Seiteneinsteiger, Berufsschullehrer oder Gymnasiallehrer, jung oder erfahren, verbeamtet oder angestellt, einsetzen.“

Kerstin Baron
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 2

„Ich stehe für aktiven Gesundheitsschutz in der Schule. Ich will modernen Unterricht zu fairen und sicheren Bedingungen. Ich kämpfe für die Wiedergutmachung des Nachteils der angestellten Lehrkräfte durch die Nichtverbeamtung wegen Alters entstanden ist.“

Marcel Hanke
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 3

„In den berufsbildenden Schulen gibt es sehr unterschiedliche Eingruppierungen der Lehrkräfte, eine Anerkennung der Arbeit und verschiedener Abschlüsse der Kolleginnen und Kollegen sowie eine gleichwertige Bezahlung liegt mir besonders am Herzen.“

Marcel Hanke
Steven Dotzauer
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 1

„Mir ist wichtig, dass Kommunikation, demokratische Beteiligung sowie die Vielfältigkeit der Lebensentwürfe, -welten respektiert, wertgeschätzt und als Kultur gelernt, erlebt/gelebt werden kann.“

Bodo Knöner
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 2

„Ich setze mich für Gleichberechtigung, Transparenz und Einhaltung des geltenden Rechts im Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen ein. Besonders am Herzen liegt es mir, Lösungen und Kompromisse auf Augenhöhe zu finden.“

Editha Rößler
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 3

„Ich sehe mich seit vielen Jahren als demokratische, kompetente und lösungsorientierte Vertretung aller Kolleginnen und Kollegen, die aktiv darüber wacht, dass alle in der Dienststelle tätigen Personen  gleich behandelt werden und jede Benachteiligung unterbleibt.“

Kerstin Staffe
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 1

„Ich setze mich für die Einhaltung der zugunsten der Beschäftigten geltenden tariflichen und gesetzlichen Vorschriften durch den Arbeitgeber ein, um eine Überlastungen der Kolleg*innen zu vermeiden und dass es endlich einen Anerkennung der Klassenlehrertätigkeit gibt.“

Frank Hemmerling
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 2

„Ich möchte mich im Personalrat insbesondere für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz Schule einsetzen. Dabei liegt mir am Herzen, dass die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen auch in der Schule Anwendung finden.“

Ulrike Emtanes
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 3

„Unsere Aufgaben werden immer unübersichtlicher, die Arbeit wächst ungeniert ins Privatleben hinein. Es geht darum, dies zu hinterfragen und die Arbeitsbedingungen im Blick zu behalten.
‚Engagiert euch! Mischt euch ein!’, sagt Herr Piwarz… zu den Schülerräten. Warum eigentlich nicht zu uns?“

Ralf Hähnel
Fachgruppe Berufliche Schulen
037421 27003
0171 1875024

Listenplatz 1

Barbara Hoffmann
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 2

Jan Spranger
Fachgruppe Berufliche Schulen

Listenplatz 3