GEW Sachsen
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Personalratswahl Stadtverwaltung Leipzig

Die Personalratswahl für die Stadtverwaltung Leipzig findet am 23. bis 25. März 2021 statt.

Dafür setzen wir uns ein:

  • die Durchsetzung von Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • die Verbesserung der Ausbildung und Anerkennung von Abschlüssen
  • Digitalisierung und technische Ausstattung in den Einrichtungen
  • Information, Beratung, Unterstützung
  • Maßnahmen gegen Mobbing und Diskriminierung
  • Konfliktlösungen innerhalb der Dienststelle
  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Alternsgerechte Arbeitsbedingungen
  • faire Personalentscheidungen
  • Gleichberechtigung

Wir kandidieren für die GEW Sachsen:

Erzieherin seit: 1983
Personalrätin seit: 1995, voll freigestellt seit 2011

1.    Was trinkst du lieber, Kaffee oder Tee?
Als waschechte Sächsin: „Ä Schälchen Heeßen, bidde“ 

2.    Warum bist du Erzieherin geworden?
Diese besondere Freude beim „Beschäftigen“ mit jüngeren Kindern und Jugendlichen habe ich schon während meiner Schulzeit empfunden. Es ist ein tolles Gefühl zu erleben, wie andere Menschen von und mit mir lernen können. 

3.    Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften? 
Wir lieben Gemeinschaft, wir mögen das was wir tun und die, für die wir es tun. Und wahrscheinlich ist bei uns das „Helfersyndrom“ angeboren. 

4.    Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Den Kindern und Heranwachsenden ein/e gute(r) Begleiter*in und Unterstützer*in während ihrer persönlichen Entwicklung zu sein. Die schlechten Rahmenbedingungen und der Fachkräftemangel machen das nicht gerade einfacher. Aber das Gute ist, starke Interessenvertretungen mit einem großen Rückhalt in der Belegschaft können vor Ort für bessere Bedingungen kämpfen! 

5.    Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Sie hat alles geändert! Das Tagesgeschäft ist geblieben aber seit fast einem Jahr ist das gefährliche Virus überall dabei. Als freigestellte Personalrätin arbeite ich an einem Büroarbeitsplatz und bin normalerweise dennoch viel in den Einrichtungen oder innerhalb der Stadtverwaltung unterwegs. 
Ständig neue CoronaschutzVO, Regelungen zu Quarantäne, mobilem Arbeiten, Kindernotbetreuung…  der Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Mitarbeitenden ist extrem gestiegen. Kurzum viel Arbeit und stets freundlich, kompetent, engagiert und lösungsorientiert.

6.    Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Ganz klar die Arbeitsbedingungen und die unzureichende Personalausstattung 
Und unsere Gesellschaft verändert sich und dieser Wandel macht auch vor Einrichtungstüren nicht halt. Ich beobachte mit Sorge eine langsam zunehmende Verschiebung der Gewichtung von Werten und das Schwinden von Gemeinschaftssinn und dem Respekt vor einander.

7.    Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Den Willen, Mut und die Beharrlichkeit Veränderungen anzuschieben und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Dabei von großem Vorteil: 28 Jahre Erfahrung als Erzieherin und 10 als freigestellte Personalrätin.

8.    Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?
Die Personalausstattung und der Gesundheitsschutz (insbesondere mit Blick auf altersgerechtes Arbeiten) der Beschäftigten stehen da bei mir ganz oben. Ein weiteres Thema sind die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung der Arbeitswelten. Herausforderung in Leipzig ist die schnellere technische Ausstattung der KTE und der Stadtverwaltung im Ganzen.

9.    Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Die GEW kann und wird ihre Möglichkeiten nutzen als demokratische politische Kraft Verbesserungen von gesetzlichen Grundlagen nicht nur zu fordern, sondern mit konstruktiven Lösungen auch voran zu bringen bspw. mit konkreten Vorschlägen bei einer zukünftigen Novellierung des Sächs.KitaG.
Die Organisation GEW wird weiterhin öffentlich und vernehmlich schlechte ministerielle und/ oder kommunale Entscheidungen kritisieren. Wenn es sein muss auch namentlich die Verantwortlichen dieser Entscheidungen.
 

Erzieherin seit: 2007, seit 2013 Heilpädagogin
Personalrätin seit: Mai 2016

1. Kaffee oder Tee?
Am frühen morgen ein Kaffee ansonsten gerne auch mal ein Tee.

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Das Schicksal hat mich zu dem Beruf geführt.

3. Was unterscheidet pädagogische Fachkräfte von anderen Menschen?
Das Fachwissen in ihrem Bereich, ansonsten nichts.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Den anhaltenden Fachkräftemangel auszuhalten und trotzdem pädagogische Angebote durchzuführen.    

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Ich durfte das Jahr mit meinem im Februar 2020 geborenen Sohn verbringen. Die Pandemie hat uns sehr eingeschränkt, doch wir haben das Beste daraus gemacht und durchgehalten.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Seit Mai 2016 bin ich im Personalrat und habe nur Bezug durch unsere Kollegen*innen zu den Einrichtungen. Als ich noch im Betreuungsangebot gearbeitet habe, hat mich am meisten gestört das Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf so eine geringe Lobby haben.

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Zielstrebigkeit; Gewissenhaftigkeit; Freude an der Arbeit

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?
Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv mit unserem Tarifvertrag, Personalentscheidungen, sozialen Medien und vielen anderen wichtigen Themen beschäftigt. An diesen werde ich nach meiner Rückkehr aus der Elternzeit und bei Wiederwahl gerne anknüpfen und weiterarbeiten.

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Der Personalrat Stadtverwaltung kümmert sich um alle Beschäftigten und damit verbundenen Themen. Die GEW kann sich gezielt für das Thema Bildung einsetzen, direkt mit Politikern und anderen Institutionen ins Gespräch kommen. Seit Jahren sind wir als Gewerkschaft an dem Thema Verbesserung der Rahmenbedingungen, dass kann eine Gewerkschaft voranbringen und immer wieder thematisieren.
 

Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin seit: 2012, als Erzieherin bei der Stadt begonnen, ab 2016 in die Hortleitung gewechselt, vorher Arbeit in einem Beruf der mittleren Medizin
Personalrätin/Personalrat seit: 2016, in Vollfreistellung seit 2018

1. Kaffee oder Tee?
K A F F E E!! Definitiv Kaffee!

2. Warum bist du Sozialpädagogin geworden?
Ich fürchte mich nicht vor menschlichen und gesellschaftlichen Schieflagen, deren Behebung manchmal nur ein wenig Motivation, manchmal aber auch echter Power bedarf. Da lag es nahe, den zweiten Beruf in diese Richtung zu wählen, um dazu das fachliche Know How zu erlangen.

3. Was unterscheidet pädagogische Fachkräfte von anderen Menschen?
Pädagogische Fachkräfte sind Menschen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit trotz besseren Wissens oft ihre eigenen Bedürfnisse hinter denen der ihnen anvertrauten Kinder (oder hilfebedürftigen Erwachsenen) anstellen und „ackern“, bis sie nicht mehr können. Und dann fallen sie um. Mit einem Lächeln. 

4. Worin siehst du die größte(n) Herausforderung(en) für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Nach wie vor hinkt der sächsische Betreuungsschlüssel hinter dem bundesweiten Durchschnitt, vor allem im Vergleich zu den alten Bundesländer, her. Hier muss in den nächsten Jahren weiter dringend nachgebessert werden. 
Zudem wird das Thema Digitalisierung vor Kindertagesstätten, Horten und Betreuungsangeboten nicht Halt machen. Hier gilt es, „am Ball zu bleiben“, sich den neuen Möglichkeiten zu öffnen, diese als Chance zu erkennen.
Berufliches Selbstbewusstsein steht auch pädagogischen Fachkräften ausgesprochen gut. Dazu bedarf es neben hochwertigen Ausbildungsmöglichkeiten auch einer Aufwertung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit.

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Es gab viel Unsicherheit in den Einrichtungen und Ämtern. Gewohnte Abläufe waren plötzlich aufgebrochen. Daher war ein großes Maß an Information und lösungsorientiertem Austausch erforderlich. Des Weiteren gab es bei dem pandemiebedingten Aufruhr das vermehrte Bedürfnis nach einem „offenen Ohr“, jemandem, der zuhört.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Die zum Teil noch immer desolaten Zustände von Gebäuden und damit verbundenen ungünstigen Arbeitsbedingungen. 
Ebenso der mangelhafte Gesundheitsschutz der päd. FK (und auch der Kinder) in den Einrichtungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Und es gibt - anders als im Lehrerbereich - keine einheitlichen, klaren Regelungen bei der Umsetzung von Richtlinien. Das schürt Verunsicherung und Frust. 

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Frauenpower, Kreativität, kommunikatives Geschick

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?
In Anlehnung an Frage drei werde ich dem Arbeitsschutz und der Gesundheitsförderung für pädagogische Fachkräfte ein besonderes Augenmerk widmen.
Zudem soll der Fokus auf Qualifikationszugängen und deren Anerkennung in der Praxis liegen, sowie auf der Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte – unserer Kolleginnen und Kollegen von morgen 

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Der Personalrat vertritt die Interessen seiner Beschäftigten gegenüber der Dienststelle. Dies impliziert eine natürliche Grenze. 
Die GEW kann mit politischen Entscheidungsträgern auf landes- und bundesweiter Ebene unabhängig von Dienststellen, Trägern, Institutionen in den Dialog gehen, klare Forderungen aufmachen, mit Vehemenz deren Umsetzung befördern und sich aktiv an entsprechenden Gesprächsrunden und Prozessen beteiligen. Die GEW kann öffentlichkeitswirksam den sprichwörtlichen Finger in die Wunde legen.

Pädagogischer Mitarbeiter der Stadt seit: 2013
Personalrat seit: 2014

1. Kaffee oder Tee?
Wasser

2. Warum bist du Erzieher geworden?
Ich mag die Arbeit am Menschen und wie man den Weg der Schutzbedürftigen positive beeinflussen kann.

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften?
Zumeist mehr Wissen über Entwicklung des Menschen und wie ein Sozialsystem auf Menschen basiert die es tragen können. Allg. meist ein guter Umgang mit Menschen und gelingende Kommunikation.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Die Vermittlung eines Gesellschaftsbewusstseins an Andere.

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Sie hat meinem Weltbild einen Spiegel vorgehalten, mir den schlechten Stand der Digitalisierung aufgezeigt, den Umgang mit systemrelevanten Berufen, und die Güte der Menschen in Nachbarschaftshilfenetzwerken.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Dass Entscheidungsträger nicht die Meinungen derer einholen, die diese Entscheidungen tragen müssen. 

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen? 

  • Einsatzbereitschaft: für die Interessen unsere Mitarbeiter*innen kämpfen.
  • offenes Ohr für die Belange der Mitarbeiter*innen der Stadt Leipzig.
  • kreative Lösungsideen für noch unbekannte Probleme bereithalten.

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?

  • Umgang mit modernen Medien (Stichwort: Digitalisierung)
  • Entwicklung von Gesellschaftsbewusstsein,
  • Die Balance zwischen diesen Feldern, und anderen Nachhaltigen Themen (SDG´s)
  • Dass wir unsere Menschlichkeit und unseren Professionelle Haltung in unserer beruflichen Rolle in eine gute Life Balance bringen
  • Dass wir erkennen das es keine Work-Life-Balance geben sollte, sondern eine Life-Balance

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?

  • Ansprechpartner für Politik und Bürger*innen sein 
  • Sprachrohr für Berufsgruppen

In der Stadtverwaltung tätig in seit: 1999, vorher Erzieherin 10 Jahre
Personalrätin seit: 1997

1. Kaffee oder Tee?
Früh eine Tasse starken Kaffee, danach nur Tee

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Die Arbeit mit Kindern/ Menschen ist eine sehr befriedigende.

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften? 
Der Blick hinter die Fassade, immer helfen zu wollen.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Die Bandbreite der Bildungsaufgaben über Herzensbildung bis zum Umgang mit neuen Medien. 

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Bei meiner Arbeit fehlt mir der persönliche Kontakt.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
-

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Den Blick über den „Tellerrand“, die kritische Betrachtung von Vorgaben der Dienststelle, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?
Das Voranbringen der DV Arbeitszeit, ein dauerhafter Abschluß einer DV LOB, der Einsatz/ die Anschaffung mehr mobiler Technik

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Themen bündeln, Aktionen unterstützen/ anschieben, informieren, Kontakt zu anderen Mitgliedern, die nicht im PR sind pflegen und zum Austausch nutzen , Basisarbeit 

Erzieherin seit: 1983 (Heilpädagogin seit 2003/ Sozialpädagogin seit 2014/ Kita-Leiterin seit 2017)
Personalrätin seit: 2003

1. Kaffee oder Tee?
Alles zu seiner Zeit.

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden? 
Ich fand die pädagogische Arbeit mit Kindern immer spannend, später lockten mich die Herausforderungen im Umgang mit behinderten Menschen. Dabei unterstützend mitzuwirken, Menschen (egal, ob Kind oder Erwachsener)zu autonom und selbständig denkenden Persönlichkeiten zu befähigen und später dies auch auf Leitungsebene zu ermöglichen, ist eine meiner Visionen.

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften? 
Ihre fachliche Qualifikation und professionelle Haltung. Ansonsten sind wir Pädagogen auch Menschen wie alle anderen.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren? 

  • Die Wertschätzung frühkindlicher Belange und des damit verbundenen Berufsstandes.
  • Die Meisterung der stetig ansteigenden pädagogischen Anforderungen im Rahmen der aktuellen Arbeitsbedingungen. 
  • Die Gesunderhaltung ein Arbeitsleben lang und darüber hinaus. 

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Sie schaffte einen Perspektivwechsel, ein neues Verständnis von Flexibilität, entstandene Möglichkeiten der Arbeit in Kleingruppen und eine neue Qualität von Teamarbeit.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?

  • Wettlauf mit der Zeit mit anschließenden Erschöpfungszuständen.
  • Konstuktivarme Nörgeleien (Team wie auch Leitung) bei anstehenden Veränderungen.
  • Aktueller Personalschlüssel.

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?

Wissen/ Anwendung, Umsicht/Empathie, Engagement

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?

  • Personalschlüssel
  • Arbeitsbedingungen
  • fachliche Entwicklung, Praxisanleitung, Inklusion

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Die GEW kann ein Mitglied auch rechtlich vertreten. Sie leitet Personalräte an. Sie kann über den Tellerrand des einzelnen Arbeitgebers hinaus agieren, sich politisch engagieren.

Erzieherin seit: August 2008
Personalrätin seit: Ersatzkandidatin seit der letzter Wahl

1. Kaffee oder Tee?   
Kaffee

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?  
Weil ich kleine Menschen auf ihrem Weg positiv begleiten möchte.

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften?   
Alle Menschen sind gleich. Nur manche etwas gleicher ;-)

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
 Den bildungs-, finanz-, und politischen Unterschieden der Familien gerecht zu werden. Diese Schere geht immer mehr auseinander. 

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?  
Die Sorge und Angst um die Kleinen ist sehr groß geworden, dass es ihnen in den Familien gut geht. Die anwesenden Kinder konnten dafür aber doppelt soviel Zuwendung erhalten. 

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem? 
Die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen der pädagogischen Arbeit in den Einrichtungen.

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen? 
Ruhe, Durchhaltevermögen und Belastbarkeit. 

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen? 
Für die Belange der zu Unterstützenden. 

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?  
Jedermann kann sich einbringen und aktive Aufgaben übernehmen und seine eigenen Vorstellungen und Ideen am Schopf packen. 
 

Erzieher seit: September 2015
Personalrat seit: 2020

1. Kaffee oder Tee?
Tee

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Weil ich sehr kommunikativ bin, jeder Tag anders und mit neuen Herausforderungen verbunden ist und weil man mit den Kindern und seinen Kollegen den Arbeitsalltag individuell gestalten kann.

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften? 
Sie haben einen positiven Blick auf andere Menschen mit dem Wissen, dass jedes Verhalten eine Ursache hat.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Eine digitale und immer öfters mit überforderten Eltern geprägte Lebenswelt der Kinder und somit mehr Verhaltensauffälligkeiten in zu großen Gruppen mit zu wenig Personal.

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
In einem Arbeitsumfeld, welches kaum Schutz bietet, sind gute Konzepte mit sinnvollen und auch praktisch umsetzbaren Regeln umso wichtiger.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Der hohe Personalmangel im Regelbetrieb aufgrund von Krankheit.

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Ich habe keine Scheu vor Konflikten, ich bin hartnäckig, wenn es darum geht, etwas zum Positiven zu verändern und ich bin sehr kommunikativ. 

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?

  • Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag
  • Arbeitsschutz
  • Hilfe bei Überlastungsanzeigen

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?

  • Auf Landes- bzw. Bundesebene mitwirken
  • Zum Streik aufrufen, um sich Gehör zu verschaffen

Erzieher seit: 2012
Personalrat seit: -

1. Kaffee oder Tee? 
Beides!

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Um die Zukunft wachsen zu sehen und etwas in die Gesellschaft zurück zu geben! 

3. Was unterscheidet pädagogische Fachkräfte von anderen Menschen?
Die Berufswahl mehr nicht!

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Der Gerechtwerdung der digitalisierten Gesellschaft und deren Erwartungen! 

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Wir wurden alle mit neuen Herausforderungen konfrontiert die wir selbst noch nicht genau erfassen können. 

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Unklarheiten und Unsicherheiten die alle Kollegen im Moment erleben! 

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Ein offenes Ohr für Probleme und Freude an der für mich neuen Herausforderung! 

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?
Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein spannendes Thema, vor allem in Bezug auf die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Inhalte und Umsetzung von Weiterbildungsangeboten! 

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Unsere GEW ist ein verlässlicher und vertraulicher Verhandlungspartner in allen Punkten der Tarifverhandlungen. 

Erzieherin seit: August 2004
Personalrätin seit: 2015

1.Kaffee oder Tee?
Kaffee

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Weil ich familiär vorbelastet bin (4 Erzieher in der Familie) und ich die Arbeit mit Kindern als sehr abwechslungsreich und spannend ist.

3. Was unterscheidet pädagogische Fachkräfte von anderen Menschen?
Wir sind sehr sensible Menschen, ich zumindest, sehr kreativ und sind belastbar in vielen Bereichen

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Die Kinder aufzufangen und abzuholen wo sie jetzt gerade stehen und ihnen Rückhalt geben für die „verlorene“ Zeit wo sich nicht mit gleichaltrigen Kontakt haben konnten.

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Am schlimmsten fand ich, dass wir nicht systemrelevant waren am Anfang. Aber jetzt sind wir es und werden wertgeschätzt. Ausserdem konnten wir viel aufarbeiten was liegen geblieben ist.
Trotzdem find ich es nicht gut dass wir immer noch nicht regelmäßig getestet werden.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?
Das es keine regelmäßigen Tests gibt und dass es immer wieder neue Verordnungen und Beschlüsse gibt. Es gibt keine klare Linie.

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?
Loyalität, zuhören, Entscheidungen treffen

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?
Die Rahmenbedingungen für Erzieher zu verbessern, die Ausbildung attraktiver zu machen

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?
Sie kämpft nicht nur für die gesamte Stadtverwaltung sondern auch für dich als Person.

Erzieherin seit: 1981
Personalrätin seit: 2006 Ersatzmitglied im GPR und PRStV, seit 2016 ordentliches Mitglied im GPR sowie Ersatzmitglied im PRStV

1. Kaffee oder Tee?
Alles zu seiner Zeit

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Um Kindern ihre individuelle Entwicklung innerhalb einer Gemeinschaft zu ermöglichen und ihre Stärken zu entdecken sowie diese zu fördern

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften? 
Sie haben eine solide pädagogische Ausbildung und ein hohes Maß an Kreativität, Spontanität und Freude an Herausforderungen. Sie erkennen die Stärken Anderer und fördern sie. Sie bringen viel Geduld und Empathie mit.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?

  • den wachsenden Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden
  • die Digitalisierung in den Kitas und Horte auszubauen und besser für die Arbeit zu nutzen

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?
Ich muss über den Tellerrand schauen, sehen, wo kann ich mich nützlich machen, wenn die Kinder nicht da sind. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt als Päd. Mitarbeiterin in einer Notschlafstelle für obdachlose Männer.

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?

  • die ungenügende Austattung mit digitaler Technik
  • ein Personalschlüssel, der immer noch KEINE Urlaubs- Kranken- und Fortbildungszeiten berücksichtigt und es so häufig zu personellen Engpässen in den Einrichtungen kommt

7. Welche 3 Fähigkeiten kannst du in die künftige Personalratstätigkeit einbringen?

  • Verlässlichkeit
  • Engagiertheit
  • Durchhaltevermögen

8. Für welche Themen willst du dich in den kommenden 5 Jahren besonders einsetzen?

  • Verbesserung des Gesundheitsmanagements, insbesondere Ziehen der richtigen Lehren aus der Pandemie für Prävention und Gesundheitsschutz in den Einrichtungen
  • Digitalisierung und entsprechende Ausstattung der Einrichtungen
  • Intranetzugang für alle Beschäftigten 
  • Verbesserung des Personalschlüssels unter Berücksichtigung von Urlaubs- Kranken- und Fortbildungszeiten

9. Was kann die GEW, was der Personalrat nicht kann?

  • Durchführen von Arbeitskampfmaßnahmen
  • Berufsrechtsschutz bieten
  • fachbezogene Fort- und Weiterbildungen
  • kompetenter Ansprechpartner für Mitarbeiter aller pädagogischen Berufe
  • eine Gemeinschaft gleichgesinnter bieten als Mitmachgewerkschaft

Erzieherin seit:  2007

1. Was trinkst du lieber, Kaffee oder Tee?
Kaffee

2. Warum bist du Erzieherin/Erzieher geworden?
Weil ich Kinder gern in ihrer Entwicklung unterstütze und begleite.

3. Was ist das Besondere an pädagogischen Fachkräften?
Stets alle Kinder in ihrer Individualität wertzuschätzen. Ungeachtet deren Herkunft, Lebensweise etc.

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für pädagogische Fachkräfte in den kommenden Jahren?
Sich mit immer größer werdendem Gewaltpotenzial unter Kindern auseinanderzusetzen.

5. Wie hat die Corona-Pandemie deine Arbeit geprägt?

  • weniger Nähe zu den Kindern (trösten, in den Arm nehmen) möglich
  • Umsetzung der individuellen Förderung ist nicht möglich
  • Zusehen müssen, wie Freundschaften nicht ausgelebt werden können (Trennung der Kinder durch Gruppenarbeit)

6. Was stört dich derzeit in den Einrichtungen vor allem?

  • Umsetzen der pandemiebedingten Vorschriften
  • Einschränken der "Freiheit" der Kinder 
Ansprechpartner_in
Susanne Richter
Organisationssekretärin BV Leipzig
Nonnenstraße 58
04229 Leipzig
0341 4947-474
0173 3928602
0341 4947-471