GEW Sachsen
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Zukunftsdialog Bildung

Ungleiches ungleich behandeln!

Brauchen wir für Schulen einen Sozialindex, um Bildungschancen gerechter zu verteilen?

Termin
13.08.2019, 17:30 - 19:30 Uhr
Veranstaltungsort
Volkshaus Dresden
Schützenplatz 14
01067 Dresden
Teilnahmebeitrag
kostenlos
Anmeldeschluss
09.08.2019
Kalendereintrag herunterladen (ICS)
 Routenplaner

Anmeldungen bitte bis 9. August unter dresden(at)dgb(dot)de oder 0351-8633 415
 

Das sächsische Bildungssystem ist für Politikerinnen und Politiker immer wieder ein Grund stolz zu sein. Viele Eltern sind jedoch überzeugt, dass der Lernerfolg ihrer Kinder wesentlich davon abhängt, in welchem Stadtviertel ihr Kind zur Schule geht. Bestimmte Schulen werden gemieden, weil Lehrkräfte die sozialen Probleme vor Ort nicht mehr bewältigen können. Obwohl Ausgangsbedingungen und pädagogische Bedarfe ungleich verteilt sind, werden die Schulen in Sachsen nach dem Prinzip „Gießkanne“ gleich ausgestattet. So fühlen sich Schulen in sozialen Brennpunkten mit ihren besonderen Aufgaben oft alleingelassen. Hat es Sachsen als PISA-Sieger nötig, dass an bestimmten Schulen besonders viele Jugendliche keinen Abschluss erreichen und engagierte Lehrkräfte ausbrennen?

Die Stadt Dresden hat bereits vor einigen Jahren einen Sozialindex eingeführt, um Kindertagesstätten und Schulhorte mit besonderen sozialen Aufgaben auch personell und finanziell besonders zu unterstützen. Wir denken, dass genauso Schulen entsprechend ihrer Bedarfe ausgestattet werden sollten.

Darüber möchten wir mit folgenden Gästen ins Gespräch kommen:

  • Hartmut Vorjohann, Beigeordneter für Jugend und Bildung der Stadt Dresden
  • Uschi Kruse, Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW Sachsen
  • Torsten Köhler, Geschäftsführer Geschäftsbereich Bildung bei der IHK-Dresden
  • N.N., Sächsisches Staatsministerium für Kultus
  • Elena Domingo, Lehrerin an der 145. Oberschule Dresden
  • Petra Herrmann, Fachberaterin im Bereich Hilfen zur Erziehung, VSP e.V.

Moderation:
Torsten Menzel, Teach First Deutschland

Veranstalter:   
Bildungsgewerkschaft GEW Sachsen (Referat Antidiskriminierung, Migration und Internationales und GEW Bezirksverband Dresden) und DGB Bezirk Sachsen, Region Dresden- Oberes Elbtal 

Ansprechpersonen:
Juri Haas (GEW) und André Schnabel (DGB)

Ansprechpartner_in
Juri Haas
Leitungsteam Referat Antidiskriminierung, Migration und Internationales
(Lehrer an der 135. Grundschule Dresden & Mitglied im Lehrer-Hauptpersonalrat)
GEW Dresden
Cottaer Str. 4
01159 Dresden