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Rechtsschutz

Eine für Mitglieder der GEW wichtige Leistung

Wer erhält Rechtsschutz?

Alle GEW-Mitglieder,unabhängig davon, ob sie Auszubildende, StudentInnen, RentnerInnen, Angestellte oder Beamte, Lehrkräfte, Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder bei Trägern der Weiterbildung oder im Auslandsdienst oder ob sie arbeitslos sind.

Ab wann erhalten GEW-Mitglieder Rechtsschutz?

Rechtsschutz erhält man ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft,es besteht also keine Wartezeit, wie z. B. bei privaten Rechtsschutzversicherungen und anderen Gewerkschaften.

Wofür erhält man Rechtsschutz?

Rechtsschutz erhält man für alle berufs- und ausbildungsbezogene, sozial-, renten- und versorgungsrechtlichen Angelegenheiten.Das sind beispielsweise:

  • bei Angestellten: Auseinandersetzungen über Lohnzahlungen, Arbeitszeit und -bedingungen, Eingruppierung, Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Abmahnungen oder Zeugnisfragen, Beurteilung
  • bei Arbeitslosen: Auseinandersetzungen wegen Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Umschulungen
  • bei Rentnern oder Beamten im Ruhestand: Auseinandersetzungen über Renten- oder Versorgungsansprüche und Beihilfeangelegenheiten
  • bei Auszubildenden, Studierenden und Referendaren: Auseinandersetzungen, die ihre Ausbildung betreffen, z. B. Prüfungen, Anerkennung von Ausbildungsleistungen oder Ausbildungsförderung
  • bei Beamten: Auseinandersetzungen über Beförderung, Besoldung, Beihilfe, Beurteilung und Disziplinarmaßnahmen

Ferner wird Rechtsschutz in Straf- und Zivilsachen gewährt, wenn der Anlass im Berufsbereich liegt, wie z.B. beim Vorwurf der Verletzung der Aufsichtspflicht. (Näheres siehe auch Rechtsschutzrichtlinien)

Was beinhaltet der Rechtsschutz?

  • kostenlose Rechtsberatung
  • kostenlose außergerichtliche Vertretung
  • kostenlose Prozessvertretung vor Gericht
  • Erstattung aller Gerichtskosten

Wie erhält man Rechtsschutz?

Der erste Weg sollte immer zum zuständigen regionalen Rechtsschutzzentrum oder in die Geschäftsstelle des jeweiligen Kreis- oder Bezirksverbandes zum Kreis- bzw. Bezirksrechtsschützer, die es in jedem Kreis- und Bezirksverband gibt, sein. Hier erhält jedes Mitglied Antwort auf seine Fragen bzw. mit ihm werden alle weiteren notwendigen Schritte besprochen. Für den Fall, dass rechtliche Schritte eingeleitet werden sollen, ist nach vorheriger Beratung im regionalen Rechtsschutzzentrum, Kreis- oder Bezirksverband ein Rechtsschutzantrag bei der Landesrechtsschutzstelle zu stellen. Diesem müssen eine ausführliche Darstellung des Sachverhalts und Kopien von den Sachverhalt betreffenden Unterlagen und Kopien aller Arbeitsverträge beigefügt werden.

Ansprechpartner_in
Landesrechtsschutzstelle
Nonnenstraße 58
04229 Leipzig
0341 4947-324