GEW Sachsen
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Fortsetzungen der Warnstreiks zur Lehrereingruppierung

Auch am zweiten Warnstreiktag fällt die Bilanz der sächsischen Bildungsgewerkschaft GEW sehr positiv aus

04.05.2016

In Chemnitz beteiligten sich rd. 120 und in Leipzig rd. 200 Lehrkräfte an den Aktionen, mit denen der Forderung nach Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der durchweg nichtverbeamteten Lehrkräfte in Sachsen Nachdruck verliehen werden soll.

   
„Die Landesregierung hat in den kommenden Tagen nun Zeit, sich mit unserem Signal auseinanderzusetzen. Die Probleme bei der Deckung des Lehrerbedarfs haben ihre Ursache auch in der unattraktiven Vergütung der Lehrkräfte in Sachsen. Wer meint, auf gegenwärtige Fragen mit Antworten aus der Vergangenheit reagieren zu können, riskiert die Zukunft des sächsischen Schulsystems.“ - so Uschi Kruse, Landesvorsitzende der GEW Sachsen. 

 
Ob es zu einer Ausweitung der Streikaktionen kommen wird, hängt von der Reaktion der Staatsregierung ab. Sollte der Freistaat nicht bereit sein, eine gemeinsame Lösung am Verhandlungstisch zu suchen, wird die GEW über weitere Maßnahmen informieren.