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Engagement der Kolleg*innen wertschätzen! Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen verbessern

Anlässlich des Tages der Kinderbetreuung am 14. Mai möchte die GEW Sachsen allen Kolleginnen und Kollegen in den sächsischen Kindertageseinrichtungen und den Tagespflegepersonen recht herzlich für ihr großes Engagement danken!

09.05.2018

Diesen Einsatz gilt es auch seitens der Politik spürbarer wertzuschätzen. Schwierigen Rahmenbedingungen wie fehlenden Vor- und Nachbereitungszeiten oder der angespannten Personalsituation muss endlich durch passende Maßnahmen begegnet werden.

Sachsen: Die Situation in den sächsischen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist angespannt. Es fehlen beispielsweise ausreichende Zeiten für die Vor- und Nachbereitung sowie Zeit für Leitungsaufgaben; die personelle Ausstattung ist unzureichend und die gesellschaftliche Würdigung der Tätigkeit häufig nur gering.

Uschi Kruse, GEW-Landesvorsitzende: „Das Engagement, das viele Kolleginnen und Kollegen trotz der schwierigen Gegebenheiten täglich in den Einrichtungen zeigen, ist bemerkenswert. Dies ist keineswegs selbstverständlich und wir bedanken uns zum Tag der Kinderbetreuung für den unermüdlichen Einsatz für Kinder und Eltern recht herzlich!“

Der jährliche Aktionstag „Tag der Kinderbetreuung“ wurde 2012 ins Leben gerufen, um Kita-Fachkräften und Tagespflegeeltern für ihre Arbeit zu danken. Bundesweit beteiligen sich daher Eltern, Kinder und Organisationen an Aktionen um Erzieherinnen und Erziehern Danke zu sagen und ihnen eine Freude zu machen. Unterstützt wird die Aktion u.a. von Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Infos unter: www.tag-der-kinderbetreuung.de

In den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig wird die GEW Sachsen die Kolleginnen und Kollegen daher am kommenden Montag mit einem kleinen Dankeschön in den Einrichtungen überraschen.

„Die Rahmenbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen in Kindertageseinrichtungen sind dringend verbesserungswürdig! Während die GEW zwar erste Bemühungen der Regierung im Bereich der Vor- und Nachbereitungszeiten sowie die beschlossene Absenkung beim Personalschlüssel für Kinder unter drei Jahren begrüßt, bleibt Sachsen im bundesdeutschen Vergleich eines der Schlusslichter. Weitere Anstrengungen sind zwingend notwendig, um einerseits eine fachlich gute Betreuung für jedes Kind in Sachsen zu gewährleisten und andererseits eine weitere Verschärfung des Fachkräftemangels wie im Lehrerbereich zu vermeiden,“ so Uschi Kruse.

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