GEW Sachsen
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Vorrang für Qualität

Kitas haben sich zu ganztägigen Bildungsorten entwickelt, die Chancengerechtigkeit von Anfang an versprechen sollen. Die an die Fachkräfte gestellten politischen und gesellschaftlichen Forderungen in Bezug auf die Entwicklung der Kinder verkennen jedoch die unterschiedlichen strukturellen Rahmenbedingungen der einzelnen Kitas und Einrichtungen.

Kitas haben sich zu ganztägigen Bildungsorten entwickelt, die Chancengerechtigkeit von Anfang an versprechen sollen. Der Dreiklang von „Erziehung, Bildung und Betreuung“ wird in einem Maß an die Fachkräfte und Institutionen herangetragen, dass diese schon nahezu als Garant für die optimale Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder in den Bereichen Sprachförderung, Sozialkompetenz, Mobilität und Vorbereitung auf den Schuleintritt zu gelten haben.

Die an die Fachkräfte gestellten politischen und gesellschaftlichen Forderungen in Bezug auf die Entwicklung der Kinder verkennen jedoch die unterschiedlichen strukturellen Rahmenbedingungen der einzelnen Kitas und Einrichtungen in denen Fachkräfte unter höchst heterogenen Ausstattungskriterien agieren. Die jährlichen Ergebnisse des „Ländermonitoring Frühkindliche Bildung“ zeigen deutlich, wie sehr die Rahmenbedingungen zwischen den einzelnen Bundesländern abweichen und variieren. Besonders betrüblich ist, dass in einem bereits ohnehin verbesserungswürdigem System Sachsen zudem nach wie vor eines der Schlusslichter des Vergleichs bildet.

Wir fordern bundesweit einheitliche Regelungen der Strukturqualität. Für Sachsen bedeutet das im Einzelnen:

Ansprechpartner*innen

Referat Jugendhilfe und Sozialarbeit

Anja Hirsemann
Referatsleiterin
(Erzieherin/Personalrat bei der Stadt Leipzig)
0341 4947364
Olaf Bogdan
stellv. Referatsleiter
(Erzieher/Personalrat Eigenbetrieb der Stadt Dresden)
0341 4947364