GEW Sachsen
Du bist hier:

GEWfusion

Das Bildungfestival der GEW Sachsen "Zeit zu Arbeiten, Zeit zu Leben, Zeit zu Feiern"

Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 im Seminarhaus Schloss Oberau.

Geht es auch dir so, dass dein Tag besser 36 Stunden haben sollte? Dein Alltag wird auch immer durchstrukturierter, schneller und enger getaktet?

Wir als Junge GEW Sachsen haben oft diesen Eindruck und wollen als Gegenkonzept und Thema unserer Landesjugendkonferenz die GEWfusion vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 veranstalten. 

Zur Anmeldung geht es hier.

Dich erwarten neben Bands, DJs und Lagerfeuer offene Räume ganz ohne starre Begrenzungen, in denen es rund um das Thema Zeit gehen wird. Es ist aber auch genügend Platz für alle Themen, die du mitbringst. 

Die Teilnahme ist für Mitglieder der GEW Sachsen kostenfrei. GEW-Mitglieder aus anderen Landesverbänden und Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft zahlen 20 €, für andere Teilnehmende 40€. Melde dich hier an.

Freitag:

17 Uhr:      Begrüßung und Kennenlernen

18 Uhr:      Abendessen

19.30 Uhr: Arbeiterliedersingen am Lagerfeuer

20.30 Uhr: Konzerte und DJ*s 

Acts: rana esculenta, Golden Hirsch, lise~lotte und Truedette 

Samstag:        

10 Uhr:     (Kater-)Frühstück im Freien mit viel Kaffee/Mate/Tee/Cola

11 Uhr:      Dialogforen und Diskussion        

12 Uhr :     Open Space Phase  

13.30 Uhr: Mittag 

15.30 Uhr: Open Space Phase 2

19. Uhr:     Abendessen

20. Uhr:     Konzerte und DJ*s

Acts: Krahnstøver, Lady Lazy&fvu und milkmaid 

Sonntag:

10 Uhr:      Frühstück

11 Uhr:      Open Space Phase 3 

12.00 Uhr: Auswertung

13.30 Uhr: Mittag und Ausklang

  1. Kreative Arbeitszeitregelungen (mit Volker Linke, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Süd-Ost, zum innovativen DB-Tarifvertrag mit EVG-Wahlmodell)
  2. Zeit für Engagement und Beteiligung? (mit Florian Wilkesmann, Mit Offenen Armen e.V. und Jens Wetzel, Kinder- und Jugendring Sachsen, zuständig für Qualitätsentwicklung in der Jugendverbandsarbeit sowie Juleica)
  3. Gewerkschaft & Feminismus (mit Sophie Ruby, aktiv in der Frauenbildung Dresden)
  4. Feiern mit allen? Politische Partykulturen (mit Dresdener Partykollektiven)
  5. Keine Zeit für Nazis (mit Aktiven von Aufstehen gegen Rassismus Mitteldeutschland)
  6. Fast Forward durchs Leben? Mehr Zeit für Politik! (mit David Jugel, Zentrum für inklusive politische Bildung Dresden)
  7. Gute Chefs? Nachhaltige Personal- und Arbeitszeitkonzepte (mit Sophie Solbrig, Sozialarbeiterin in der Anonymen Mädchenzuflucht Dresden)

Acts

rana esculenta

Rap und irgendwas mit Frosch und Wasser... Zwei Rapper aus Leipzig: Kalle vom Dach, der sich zusätzlich für alle Produktionen verantwortlich fühlt und Sayes, der keine Gelegenheiten scheut, Freestyles mit in die Setliste aufzunehmen. 

Reinhören:

 

Lady Lazy

Lady Lazy ist eine querfeministische Rapperin aus Berlin, die seit 2014 mit ihrer Musik diskriminierendem Mainstreamrap eine Alternative entgegensetzt. Mit ihren Texten macht sie auf Ungerechtigkeiten im Alltag, im Hip Hop und in gesellschaftlichen Strukturen aufmerksam, kritisiert diese und hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem Menschen, die wie sie Normen und festgefahrene Rollenbilder ablehnen und in diese nicht hineinpassen, musikalisch und inhaltlich zu empowern.

Reinhören: 

Krahnstøver

Krahnstøver ist melancholischer Electro und urbaner Indie. Eine in sich geschlossene Sphäre bizarrer Illusionen, verführerischen Aufbaus und langer Schatten. Ihre Musik bewegt sowohl den Geist als auch die Füße, durch den Einklang von Detailverliebtheit, Stimmung, Melodie und Leidenschaft,

Reinhören: http://krahnstoevermusic.com/

Golden Hirsch

Der Schule des 90er Jahre Rocksounds entsprungen, tragen Elemente aus Psychedelic- und Blues-Rock Goldenhirsch jedoch noch viel weiter - Vintage-Gitarren, Synthesizer und schwere Basslines schreien eine tiefe Verbundenheit mit den 60er und 70er Jahren frei heraus und das Mikrofon leitet neben poppigen Ohrwürmern auch experimentelle, funkige und ruhige Melodien an die Boxen.

Reinhören: http://goldenhirsch.com/the-band/

lise~lotte

Aufgewachsen mit Rock & Alternativ war der Sprung zu Indie nicht mehr weit. Mit viel Liebe und Ausdauer wurde ich dann aufgezogen. Ausgerüstet mit der besten Auswahl aus indie// indietronic// electropop, folgte 2011 das erste dj-set.  Seit diesem Tag versuche ich nun genau jene tanzbegeisterte Menschen durch die Nächte zu begleiten. Schwungvoll - rhythmisch - tanzbar.

Reinhörenwww.facebook.com/liselotte.oyfm

fvu

queer Rap, Hip Hop,Trap, Airhorn Antifa 
Der Beat brummt, der Bass knallt zu dem Beat der die Tanzfläche bewegt. Das Airhorn schallt durch den Raum, die Bpm´s fangen an zu tanzen, in einer Atmo im Glanz vom queeren Rap gefüllt mit linksradikalen Sounds, das ganze wird untermalt von Trap zum schwofen. FVU hat vor Jahren angefangen mit dem Hits aus den 80ern, 90ern und 2000ern zu mischen mit Punkrock und linken Rap, das Ganze hat sich 2016 gewandelt, mit der liebe und Auseinandersetzung zu queeren Rap, es war FVU wichtig diese z.t. eher Unbekannten Rapper*innen im Lichte des Strobos erstrahlen zu lassen.

Mehr: www.facebook.com/fvudj

Open Space als offenes Konzept des Bildungsfestivals

OPEN SPACE ist eine Methode, die es ermöglicht vielfältige und komplexe Themen in Gruppen selbstbestimmt, offen und innovativ zu behandeln. Die GEWfusion nutzt diese Methode, um auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer*innen einzugehen.

Ablauf:

  1. In der Einführung werden relevante Themen erstmals diskutiert und der Ablauf vorgestellt. Dies findet in den Dialogforen statt.
  2. Während der Anliegensammlung werden alle Fragen, Bedürfnisse oder Anliegen gesammelt, die mitgebracht wurden oder sich in der Einführungsphase ergeben haben.
  3. In der Gruppenarbeitsphase (Open Space Phasen 1-3) kann jede und jeder sich Themen frei wählen und jederzeit zwischen den Themen frei bewegen. Themenbesitzer*in haben die Aufgabe, die Diskussion innerhalb der Gruppe zu moderieren und auf bereitliegenden Plakaten zu dokumentieren, sodass die wichtigsten Ergebnisse der Diskussion festgehalten werden und für Menschen, die später in die Diskussion einsteigen, nachvollziehbar sind.
  4. Die Auswertung findet in Form einer Vernissage statt, auf der die Ergebnisse vorgestellt werden. An den Ergebnissen wird diskutiert, ob und wie daran gewerkschaftlich weiter gearbeitet werden sollte.

 

Grundlagen der Open Space – Methode:

Prinzip 1: Die da sind, sind genau die Richtigen

Nur die, die da sind, haben ausreichend Energie zur Teilnahme aufgebracht und sind bereit, ihre Zeit und Kraft in das Thema des Open Space zu investieren. Das weist sie aus als die Richtigen.

Prinzip 2: Was auch immer geschieht: Es ist das Einzige, das geschehen konnte

Auf Open Space Veranstaltungen hat jeder die Chance, sich nach seinen Möglichkeiten einzubringen und Teil des Ergebnisses zu werden. Alles, was anders hätte sein können, ist jedoch nicht geschehen und daher für den Moment der Veranstaltung bedeutungslos.

Prinzip 3: Es fängt an, wenn die Zeit reif ist

Wichtig ist nicht unbedingt Pünktlichkeit, sondern vor allem der Zeitpunkt, an dem genügend Energie in der Arbeitsgruppe vorhanden ist, um wirklich gemeinsam zu arbeiten.

Prinzip 4: Vorbei ist vorbei – nicht vorbei ist nicht vorbei

Bedeutet, dass Arbeitsgruppen früher Schluss machen, wenn sie das verabredete Thema bereits hinreichend bearbeitet haben, oder länger arbeiten, sofern gegen Ende eine spannende Diskussion entsteht.

Das Gesetz der zwei Füße

besagt, dass jeder nur so lange in Arbeitsgruppen verweilen sollte, so lange er/sie es für sinnvoll erachtet und etwas beitragen kann.

Kontakt
Junge GEW Sachsen
Sprecher*innenteam: Jasmin Hänel, Paul Fietz, Malte Wenk
Nonnenstraße 58
04229 Leipzig
0341 4947412
0341 4947406
Janis Klusmann
Referent Organisationsentwicklung/Jugend
Nonnenstraße 58
04229 Leipzig
0341 4947-409
0172 3761094
Datum und Ort

Datum: 30. Juni - 2. Juli 2017

Ort: Seminarhaus Schloss Oberau
Thomas-Müntzer-Ring 5, 01689 Niederau

Navigation zum Veranstaltungsort
Routenplaner