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Demo #unteilbar#unteilbar in die Zukunft

40.000 Menschen versammelten sich am 24. August in Dresden hinter einer gemeinsamen Idee: Für eine offene und freie Gesellschaft zu demonstrieren. Die Demonstration verdeutlichte, dass die aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zusammen gedacht werden müssen.

01.10.2019 - (E&W Sachsen Ausgabe 10 / 2019)

Während wir gerade die Carolabrücke in Richtung Neustadt betreten, ist die Demonstrationsspitze bereits an der Cockerwiese am Hygiene-Museum, dem Ort der Abschlusskundgebung, angekommen. Somit grüßte der komplette Gewerkschaftsblock mit hunderten Fahnen der DGB-Gewerkschaften herzlich dem Mittelteil der Demonstration auf der Albertbrücke – der prompt zurückwinkt. Die verbindenden Brücken, ein unteilbarer Zug verschiedenster Menschen vom Altmarkt bis zur Cockerwiese, geeint in dem Gedanken, für eine bessere Zukunft zu demonstrieren – das Sinnbild ist komplett.

Ausgangspunkt des #unteilbar-Bündnisses mit Demonstrationen zunächst in München, Hamburg und dann mit einer viertel Million Menschen in Berlin im Oktober 2018 war es, eine gemeinsame Antwort auf die fehlende europäische Hilfe ertrinkender Menschen auf dem Mittelmeer und die erstarkende Rechte in Deutschland und Europa zu finden. Das Motto: Solidarität statt Ausgrenzung. Doch in Dresden wurde nun deutlich: Das bundesweite Bündnis mit mehr als 450 Organisationen, Prominenten und lokalen Gruppen hat sich über diese Punkte hinaus deutlich weiterentwickelt. Die thematischen Demonstrationsblöcke – Soziales, Antirassismus, Gewerkschaften, Klima, Kultur und Bildung – eint ein gemeinsames Anliegen: In welcher Gesellschaft wollen wir morgen leben?

Das ist es, was diese verschiedenen Themen – von Antirassismus über Arbeitnehmerrechte bis Klimapolitik – vereint. Und alle, die den gemeinsamen Konsens teilen, andere Menschen nicht auszuschließen, sind eingeladen.

Damit bietet #unteilbar die Grundlage für eine geeinte soziale Bewegung der Menschenrechte, Solidarität und der ökologischen Nachhaltigkeit, die wir so dringend benötigen. Bleibt diese Bewegung nun auch nach den Landtagswahlen erhalten, könnten wir damit weiter bei den verschiedenen Themen gemeinsam Brücken in die Zukunft bauen – und uns gegenseitig unterstützend von Brücke zu Brücke zuwinken.

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