GEW Sachsen
Du bist hier:

ZukunftsvertragGEW Sachsen erhebt Forderungen zur Umsetzung

Der Landesvorstand der GEW Sachsen hat am 4.7.2020 Forderungen für den Start der Umsetzung des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken“ in Sachsen beschlossen.

04.07.2020

Der Landesvorstand der GEW Sachsen hat am 4.7.2020 eine von Bereich und Referat Hochschule und Forschung vorgelegte erste Einschätzung zur Verpflichtungserklärung
des Freistaats Sachsen in Umsetzung des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken“ für die Jahre 2021 bis 2027 zustimmend zur Kenntnis genommen und folgende Forderungen für den Start der Umsetzung des Zukunftsvertrags in Sachsen beschlossen:

  1. Anstatt voreilig neue Personalstrukturen mit Hochdeputatsstellen zu zementieren, werden als Übergangslösung die Stellen aus dem Bildungs- und Überlastpaket und die entsprechenden Arbeitsverträge um ein Jahr verlängert.
  2. Es ist unverzüglich mit der laut Koalitionsvertrag vorgesehenen Überprüfung der Personalstruktur an den Hochschulen zu beginnen. Insbesondere hinsichtlich der Lehrverpflichtung der verschiedenen Personalkategorien ist diese innerhalb von sechs Monaten abzuschließen.
  3. Um die Qualität wissenschaftlicher Lehre zu sichern erfolgt eine Überarbeitung der Regelungen im Teil 6 (Personal) des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes (SächsHSFG) und der Regelungen zur Lehrverpflichtung in der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung an Hochschulen (DAVOHS) bis drei Monate vor Ablauf der Übergangslösung.

Gleichzeitig fordert die GEW Sachsen angesichts der im Koalitionsvertrag vorgesehenen schrittweisen Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen zur Dualen Hochschule Sachsen auch eine Überarbeitung der Regelungen im Teil 3 (Personal) des Sächsischen Berufsakademiegesetzes (SächsBAG) und zur Lehrverpflichtung in der Sächsischen Berufsakademie-Dienstaufgabenverordnung (SächsBADAVO).

Zurück