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Pressemitteilung 18-2005 |
vom 05. Dezember 2005
Sachsens Zukunft – eine Schule für alle
Initiative für längeres gemeinsames Lernen gestartet
Der Landesverband Sachsen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte am vergangenen Samstag Sympathisanten und Unterstützer eines längeren gemeinsamen Lernens in einer Schule für alle Kinder zu einer Arbeitstagung nach Dresden eingeladen, um die öffentliche Diskussion zu diesem Thema auch in Sachsen zu beginnen und ein breites Bündnis für einen Struktur- und Kulturwandel auch im sächsischen Schulsystem zu initiieren.
Der Einladung waren Schüler, Eltern, Lehrer, Vertreter der Oppositionsparteien PDS, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP im Sächsischen Landtag, Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Sachsen, der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule (GGG), des Vereins „Zukunft braucht Schule“, des VBE Sachsen sowie von attac gefolgt. Erfahrungen aus anderen Bundesländern brachten u. a. GEW-Kollegen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen in die Debatte ein.
In mehreren Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer/innen der Tagung u. a. mit den Erfahrungen zum längeren gemeinsamen Lernen in anderen Bundesländern, mit möglichen Wegen zu einer neuen Lehr- und Lernkultur, mit Strategien zur Überwindung des gegliederten Schulsystems sowie mit dem Modellversuch „Gemeinschaftsschule“ in Sachsen als einen möglichen Schritt zur „Einen Schule für alle“.
Im Ergebnis der Arbeitstagung verständigten sich die Teilnehmer/innen auf den in der Anlage beigefügten Aufruf, der sich an Eltern, Schüler/innen, Lehrer/innen sowie Organisationen und Interessenverbände richtet, die das Ziel des längeren gemeinsamen Lernens in einer Schule für alle Kinder unterstützen und sich deshalb aktiv an der Weiterentwicklung des sächsischen Schulsystems hin zu einem integrativen System beteiligen wollen.
Über weitere Schritte zur Umsetzung ihrer gemeinsamen Initiative werden sich die Teilnehmer/innen der Arbeitstagung Anfang nächsten Jahres verständigen.
Nachfragen möglich unter
Tel.: (0341) 49 47 412
Funk: (0172) 7 99 01 14
(Frau Dr. Gerold) |
| letzte Aktualisierung: 27.01.2006 12:05 Uhr |
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