Login
Name:
Passwort:
Sicherheitscode:
Passwort vergessen

Newsletter
Newsletter abonnieren
Name:
E-Mail Adresse:

Pressemitteilung 11-2007

vom 8. Mai 2007

Bildung ist die beste Vorsorge, Herr Metz!



GEW fordert Anteil an Haushaltsmehreinnahmen
für die Rückkehr zur Vollzeitbeschäftigung im Bildungsbereich


Angesichts der erneuten Korrektur der Einnahmeprognose der öffentlichen Haushalte und der beim sächsischen Finanzminister offensichtlich noch bestehenden Unklarheit über die Verwendung des zusätzlichen „Geldsegens“ fordert die sächsische Bildungsgewerkschaft GEW einen Anteil für die sächsischen Beschäftigten im Bildungsbereich, die seit vielen Jahren ihre Arbeitsplätze durch Solidarmodelle mit abgesenkter Arbeitszeit und Einkommensverzicht sichern.

Sabine Gerold, GEW-Landesvorsitzende:
"Die Gewerkschaften haben diese Solidarmodelle vor allem vor dem Hintergrund des dramati-schen demografischen Einbruchs in den 90er Jahren und den daraus abgeleiteten Horrorszenarien und Stellenabbauorgien der Finanzminister verhandelt und abgeschlossen. Alle davon betroffenen Beschäftigten in den Schulen und Kindertageseinrichtungen haben nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass sich die sächsische Staatsregierung einer besonders soliden Haushaltsführung rühmen kann. Zu Recht erwarten die Betroffenen nun auch bei einer positiv veränderten Entwicklung einen Teil ihres Beitrages zu dieser Entwicklung zurück. Jeder hier investierte Euro ist eine hervorragende Zukunftsinvestition, denn die damit bezahlte pädagogische Arbeit kommt der Bildung junger Menschen zugute."

Die GEW Sachsen erhebt diese Forderung auch im Zusammenhang mit der gerade laufenden Überprüfung der Beschäftigungsumfänge der Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen, Mittel-schulen und Gymnasien. Sie wird sie mit besonderen Nachdruck in die Verhandlungen zum nächsten Doppelhaushalt einbringen, wenn es wieder um die personelle Ausstattung aller Schularten geht.

Der Freistaat Sachsen sollte nach Auffassung der Bildungsgewerkschaft das jetzt vorhandene pä-dagogische Potenzial voll nutzen, um die noch vorhandenen Defizite im Bildungsbereich (viel zu hohe Quote von Förderschülern, noch immer zuviel Unterrichtsausfall, zu viele Jugendliche ohne Schulabschluss und zu viele Sitzenbleiber, zu wenig individuelle Förderung, ...) konsequent zu überwinden.

"Dafür stehen genug gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Sie erwarten aber auch ein klares Signal der Politik, dass ihre Arbeit auch die Anerkennung findet, die sie verdient. Und auch der Lehrernachwuchs erwartet eine Perspektive und Motivation, in Sachsen zu arbeiten. Die pädagogische Profession ist eine Vollzeitprofession – darüber sollte auch Finanzminister Metz sehr genau nachdenken, bevor er über die Verteilung der Mehreinnahmen des sächsischen Lan-deshaushaltes entscheidet", so die GEW-Landesvorsitzende Sabine Gerold.


Nachfragen möglich unter 0162-9 39 02 96 (Herr Thamm)
letzte Aktualisierung: 8.05.2007 15:04 Uhr
 
GEW Haupseite solarforum katzen hilfe muldentalkreis tourismus muldentalkreis tauchen uvr1611 landkreis mittelsachsen