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    Pressemitteilung 02/2006

    vom 21. März 2006


    Tarifvertrag statt Arbeitgerberwillkür!
    Tarifdemo der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst am 23. März in Dresden



    In der Tarifauseinadersetzung im öffentlichen Dienst sind am 10. und 11. März 2006 die Verhandlungen aufgrund der kompromisslosen Haltung einer Reihe von Bundesländern unterbrochen worden. Auch der Freistaat Sachsen gehört zu den 10 Bundesländern, die einem Tarifkompromissangebot der Gewerkschaften nicht zugestimmt haben. Die Mehrheit der CDU-regierten Bundesländer hat es offensichtlich darauf abgesehen, den Flächentarifvertrag im öffentlichen Dienst zu zerschlagen, um zukünftig Tarifpolitik nach Kassenlage des jeweiligen Bundeslandes zu machen. Für die östlichen Bundesländer wäre dann auch die Angleichung der Osteinkommen an das Westniveau in Frage gestellt. Für die GEW ist das insbesondere wegen des schon erfolgten Einkommensverzichts zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Bildungsbereich nicht hinnehmbar.

    Die sächsischen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes GEW, ver.di und GdP haben deshalb gemeinsam für Donnerstag, den 23. März 2006 zu einer Tarifdemo vor dem sächsischen Finanzministerium aufgerufen.

    Der Aufruf sowie eine Tarifinfo der GEW sind in der Anlage beigefügt.

    Nachfragen möglich unter:

    - (0341) 49 47 412 (Sabine Gerold für die GEW),
    - (0351) 8 63 35 03 (Wolfgang Anschütz für ver.di Sachsen),
    - (03 52 04) 6 87 11 (Matthias Kubitz für die GdP Sachsen)
    letzte Aktualisierung: 22.03.2006 14:57 Uhr
     
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